Altersvorsorge: private Rentenversicherung (Teil: 1)

Schon jetzt an Morgen denken: Angesichts der aktuellen Berichterstattung ist dieser Spruch so aktuell wie nie zuvor. Tatsächlich steigt der Grad der Verschuldung innerhalb von Deutschland immer weiter an und hat für sich eine ganz neue Zielgruppe entdeckt: die Rentner. Für alle diejenigen, die es verpasst haben, in den Arbeitsjahren etwas für die private Rentenversicherung zur Seite zu legen, folgt mit Eintritt in die Rente die Quittung. Möchten Sie nicht in Altersarmut enden, ist es sinnvoll, schon jetzt Gedanken an die Altersvorsorge zu verwenden. Schon geringe Beiträge im Monat reichen aus, um im Endeffekt ordentliche Ergebnisse zu erreichen.

Altersvorsorge | © Bildagentur PantherMedia / Jürgen Fälchle Altersvorsorge | © Bildagentur PantherMedia / Jürgen Fälchle

Altersvorsorge – So sorgen Sie für das Alter vor!

Unter dem Begriff der Altersvorsorge lassen sich alle Maßnahmen zusammenfassen, die man im Zuge des Lebens folgen, um für die Zeit vorzusorgen, in der Sie nicht mehr erwerbsfähig sind. Gerade im Hinblick auf die Bundesrepublik Deutschland haben die Altersvorsorge und die gesetzliche Altersvorsorge eine lange Geschichte.

So basiert die gesetzliche Vorsorge auf dem Umlageverfahren. Das bedeutet für alle Eintragszahler, dass ihre Beiträge nicht mehr gespart werden, Sie gehen direkt an die derzeitigen Rentner. Sie können also keinen Anspruch auf die Rückzahlung Ihrer eingezahlten Beträge für sich verbuchen. So kommt die jüngere Generation wiederum für die Rente der älteren Generation auf. Wir sprechen in diesem Zusammenhang vom Solidaritätsprinzip.

Rente und Alterspyramide

Das Problem bei diesem fairen Prinzip ist die Veränderung der Alterspyramide. So müssen immer weniger Arbeitnehmer für immer mehr Rentner aufkommen. Sollen also die aktuellen Rentenleistungen nicht reduziert werden, müssen die Direktversicherungsbeiträge erhöht werden. So prognostiziert man bereits jetzt für das Jahr 2030 ca. 3 Millionen mehr Beitragszahler, die benötigt werden. Aus politischer Perspektive werden immer mehr mit der betrieblichen und privaten Altersvorsorge betraut.

So ist es fortan nur noch möglich, über die gesetzliche Vorsorge lediglich den eigenen Grundbedarf abzudecken, um sich wiederum den Lebensstandard zu sichern. Sie sollten jetzt damit beginnen, etwas anzusparen, von dem Sie erst viel später profitieren. Es ist von zwingend notwendig, einen ganz genauen Blick auf die jeweilige Rentenversicherung und auf die Altersvorsorge zu werfen, um das Maximum aus Ihren Spareinlagen herauszuholen.

Für das Alter sparen | © Bildagentur PantherMedia  / Jürgen Fälchle

Für das Alter sparen | © Bildagentur PantherMedia / Jürgen Fälchle

Wie sorgen Freiberufler für das Alter vor?

Gerade Selbstständige und Freiberufler sehen in der privaten Rentenversicherung eine wirklich lohnenswerte Alternative zur staatlichen Variante. Bedenken Sie, dass sich diese klassische, private Rentenversicherung nicht mit einem Mal auszahlen lässt, dass ist bei der Rürup Rente leider nicht möglich. Arbeitnehmer hingegen nutzen die Riester-Rente und die Betriebsrente. In diesem Zusammenhang stehen die Tarife, die mit Ihrem Leben gehen und Ihnen hohe Anlagenerfolge prognostizieren. Doch bedenken Sie, dass erst das Gesamtpaket eine wirklich gute Rentenversicherung ausmacht. So konnte die Debeka im Hinblick auf die Anlagenerfolge nur ein Gut kassieren. Doch hat diese Versicherung vornehmlich im Bereich Transparenz, Flexibilität und Verständlichkeit der Unterlagen überzeugt.

 Die optimale Altersvorsorge planen

Sie sollten sich im Prinzip mit Ihrer Altersvorsorge nicht finanziell überfordern, denn Sie werden diese Zahlungen bis zum Ende Ihrer Erwerbstätigkeit fortführen. Andernfalls schmälert sich die jeweilige private Altersvorsorge. Die ganze Sache wird sich nicht lohnen, wenn Sie wenige Jahre später den Beitrag wieder heruntersetzen. Gleiches gilt für diejenigen, die Jahre später die Rentenversicherung kündigen, da Sie die monatlichen Leistungen nicht mehr zahlen können. An diesem Punkt hat die Versicherung Ihre Beiträge kassiert – für die Verwaltung und den Vertragsabschluss. Die Einzahler gucken in die Röhre.

 Absicherung für den Todesfall

Sichern Sie sich auch gegen einen Todesfall ab, denn wenn der privat Rentenversicherte einmal stirbt, ist auch die komplette Einzahlung weg. Viele Rentenversicherungen geben diese Zahlungen an die Erben weiter. Vereinbaren Sie in diesem Zusammenhang eine Rentengarantiezeit. So kostet diese Rentengarantiezeit in der Startzeit von 10 Jahren jedem Mann im Durchschnitt 4 % der jeweils garantierten Rente und jeder Frau ca. 2 %.


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Lassen Sie sich jede Form von Überschüssen in Ihrer Ansparphase auszahlen und anrechnen. Ihre Versicherung sollte in der Lage sein, jeden einzelnen Tarif mit den Vorteilen und Nachteilen und den einzelnen Varianten gegenüberzustellen. Sie sollten vorab wissen, mit was Sie rechnen bzw. was Sie im Alter nutzen wollen. Eine geringere, monatliche Rente, die Sie über viele Jahre erhalten oder die Chance einer Einmalauszahlung? Gerade die starken Versicherungen punkten mit überzeugenden Testurteilen und bieten gleich mehrere Varianten der Auszahlung.

 Links zur weiterführenden Information

http://www.sueddeutsche.de/thema/Altersvorsorge
https://de.wikipedia.org/wiki/Altersvorsorge
https://www.test.de/altersvorsorge-rente/

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