Börsen-ABC: So funktioniert Handel mit Aktien

Börse

Für viele Menschen ist Börse immer noch ein Rätsel. Nicht alle wissen, was hinter dem Wust aus Fachbegriffen, Zahlen und Kurven wirklich steckt. Was sind Aktien und Anleihen, Dax und Dow Jones, Makler und Märkte – die wenigsten können Antworten auf diese Fragen.

Börsenherkunft und Namen

[sws_grey_box box_size=“670″]Die Herkunft der Börse ist nach wie vor umstritten. Es wird angenommen, dass Börse ihren Namen der belgischen Kaufmannsfamilie van der Beurse aus dem 16. Jahrhundert zu verdanken hat. Vor dem Haus dieser Familie haben sich Händler zum Tausch von Waren getroffen. Die erste echte Börse öffnete 1531 in Antwerpen, die erste deutsche Börse 1558 in der Hansestadt Hamburg. Heutzutage hat die wichtigste deutsche Börse ihren Sitz in Frankfurt, sie wurde bereits 1585 gegründet. [/sws_grey_box]

Weitere deutsche Börsen befinden sich in Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf, Hannover, Berlin und Bremen. Zu den international bedeutendsten Börsenplätzen gehören unter anderem New York, Tokio, London und Singapur.

Aufgaben der Börsen

Börsenhäuser sind die wichtigsten Marktplätze für den organisierten Handel u.a. von [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Aktien, Anleihen und Devisen [/sws_highlight] . Wie in den Anfangsjahren wird auch heute noch der Handel mit anderen Produkten wie Kaffee oder Weizen getrieben. Der Vorteil der Börsen liegt darin, dass sich die Börsengeschäfte an einem festen Platz abspielen. Händler profitieren dadurch von den niedrigen Kosten und sind dank der Überwachung der Preisbildung von etwaigen Manipulationen geschützt.

Die Funktionsweise der Börse ist relativ einfach: Börsenmakler setzen während der Handelszeiten die Preise (Kurse) fest. Sie sind [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]von den Kauf- und Verkaufsaufträgen [/sws_highlight]  abhängig. Je mehr Kaufanfragen für eine Aktie, desto höher klettert deren Kurs. Im Klartext: Angebot und Nachfrage gestalten den Preis.

Parketthandel: Was ist das?

Parketthandel ist die klassische Form des Börsenhandelns (auch Präsenzbörse genannt). Makler treffen sich dort zusammen, um untereinander ihre Geschäfte abzuwickeln. Allerdings wird heutzutage der Hauptteil der Börsengeschäfte mithilfe der Computer abgewickelt. Aufträge werden von den Maklern eingegeben und eine elektronische Onlineplattform, wie zum Beispiel [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Xetra-System [/sws_highlight] , erstellt daraufhin die Kurse.

Wer darf an der Börse handeln?

Mit dem Handel an der Börse dürfen sich nur registrierte Mitglieder beschäftigen. Die Mitgliedschaft ist mit einigen strengen Auflagen verbunden. So dürfen Börsianer kein privates Kapital aus vertraulichen Informationen schlagen.

Darüber hinaus sind nur Profis in der Lage, die komplizierten Abläufe an der Börse, die ohne Pause und in hohem Tempo ablaufen und bei denen es meist um Millionen geht, zu bewältigen. Auch[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Privatleute [/sws_highlight] dürfen an der Börse handeln, in dem sie Sparkasse oder seiner Hausbank Aufträge erteilen, um Aktien zu kaufen.

Was ist Dax?

Der Deutsche Aktienindex (Dax) gibt Informationen über die Kursentwicklung der [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]30 wichtigsten deutschen Aktien [/sws_highlight]  wieder. Welche Aktie in den DAX schafft, hängt unter anderem von der Umsatzstärke und die Zahl der handelbaren Aktien.

DAX kann man als eine Art Börsenbarometer betrachten, er spiegelt die Situation am deutschen Aktienmarkt wider. Berechnung erfolgt sekündlich und die Zusammensetzung wird jährlich von [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]der Deutschen Börse AG [/sws_highlight]  überprüft.

Aktien für Neulinge – wie funktioniert das denn mit den Aktien?

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Artikelbild: © panthermedia.net / Leung Cho Pan

Über Dariusz Strenziok (36 Artikel)
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