Das Internet der Dinge – Sind wir bald überflüssig?

Das Internet ist für die meisten von uns nicht mehr weg zu denken. Allein in Deutschland nutzen gut 56,1 Millionen Menschen das Internet mindestens gelegentlich. Das sind gut 65% der Deutschen. Das Internet kann uns bei fast allem helfen und kennt so gut wie jede Information, jedes Datum; eigentlich fast alles. Die Vernetzung von der virtuellen Welt und unserer Realität wird immer verzweigter und beides verschmilzt immer mehr zu einem Ganzen. Computer und andere technische Geräte können immer mehr und werden mehr und mehr eigenständig. Dieser Weg zur vollkommenen Selbständigkeit wir auch als Internet der Dinge bezeichnet. Doch was bedeutet das genau?

Das Internet der Dinge | © panthermedia.net /Dmitriy Shironosov Das Internet der Dinge | © panthermedia.net /Dmitriy Shironosov

Das Internet der Dinge

Im Gegensatz zur jetzigen Situation, soll das Internet der Dinge, unbemerkt vom Menschen arbeiten und ihn aus dem Hintergrund heraus unterstützen, ohne vom Menschen selbst bedient zu werden. Demnach besteht das Internet der Dinge aus einem individuellen Objekt, das mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet ähnlichen Struktur verbunden ist. Das bedeutet für unsere Zukunft, dass alle unsere Alltagsgegenstände irgendwann miteinander verbunden sind und im ohne unser Zutun untereinander Daten austauschen und verschiedenste Prozesse ganz automatisch starten. Aber geht man davon aus, dass das Internet der Dinge für eine eigene absolute Selbständigkeit sorgt, werden wir Menschen dann noch gebraucht?

Was das Internet der Dinge bringen soll

Eine große Frage, die sich auch dieses bekannte Newsportal und bestimmt auch der ein oder andere von uns stellt, ist die, warum es so etwas wie das Internet der Dinge geben soll, wenn wir Menschen doch da sind und alles selbst nutzen können. Das ist auf jeden Fall eine berechtigte Frage, wenn man bedenkt was einige Geräte jetzt schon können. Doch eines ist aktuell sicher: Auch Computer sind nur Computer.

Das soll heißen, dass auch sie bei weitem nicht perfekt sind. Wir sehen schon jetzt an den Geräten, die eine gewissen Intelligenz mitbringen und selbst in der Lage sind etwas zu erfassen oder zu tun, auch nicht perfekt sind. Sie machen auch Fehler und letztendlich liegt ja auch das aktuelle Ziel des Internets der Dinge darin, uns Menschen zu unterstützen.

Daten sicher bearbeiten | © panthermedia.net /Michiko Nomoto

Daten sicher bearbeiten | © panthermedia.net /Michiko Nomoto

Schon jetzt macht es sich bemerkbar

Ein gutes Beispiel dafür, dass das Internet der Dinge langsam aber sicher immer mehr Einzug in unser Leben hält, kann man bereits jetzt sehen. Diese smarte Plattform für alle Daten- und Prozessintegrationsaufgaben übernimmt zum Beispiel schon jetzt ganz automatisch den elektronischen Datenaustausch (EDI) von mir und meinem Unternehmen.

Bei den meisten Firmen sammeln sich mit den Jahren einige Daten an. Von Kontaktdaten, wie Namen, Adressen und Telefonnummern, bis zu gesammelten Rechnungen, verschiedensten Projektdaten und anderen wichtigen Informationen, auf die jedes Unternehmen nicht verzichten kann. Umso wertvoller ist es diese Zahlen, Daten und Fakten sicher abzuspeichern und gut sortiert und gekennzeichnet abzulegen. Eine solche smarte Plattform, wie oben bereits benannt, sorgt ganz automatisch und ohne das Benötigen einer extra dafür angestellten Arbeitskraft dafür, dass all meine Daten stets ordentlich geordnet, aktuell und leicht zugänglich sind.

Datenmigration

Sollte sich einmal die Datenplattform ändern, auf der all meine Dateien abgelegt sind, ermöglichen auch hier solche Unternehmen eine ordentliche und schnelle Datenmigration. Diese findet in drei Schritten statt:

Schritt 1

Alle Daten werden untersucht und es wird kontrolliert welche Dateien noch aktuell und somit wichtig sind und welche nicht mehr übertragen werden müssen, da sie veraltet sind. Veraltete Daten, wie nicht mehr aktuelle Kundenkontakte, werden dann gelöscht.

Schritt 2

Als nächstes folgt die Transformation der übernommen Daten und Zahlen. Da diese auf dem aktuellen Datenmodell vorliegen, passen sie nicht zu dem zukünftigen. Was bedeutet, dass sie zuerst auf das neue Datenmodell und dessen Software abgestimmt werden müssen, damit sie zu diesem „passen“.

Schritt 3

Im dritten und letzten Schritt der Datenmigration werden die transformierten Daten ins neue Zielsystem geladen. Das ist dann der Abschluss dieser Arbeit.

Fazit zum Internet der Dinge

Ganz egal was auch immer das Internet der Dinge für Möglichkeiten bietet und aus technischen Geräten macht und ihnen ermöglicht; wir Menschen erschaffen diese Dinge. Ohne uns würden diese Dinge gar nicht existieren und das gibt uns eine deutliche und aussagekräftige Antwort auf die Frage, ob wir bald überflüssig sein könnten: Nein.

Wir Menschen erschaffen und erfinden alle Geräte, die sich in unserer Umgebung befinden. Wie sind ein wichtiger Abschnitt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Natürlich wird sich weiterhin alles entwickeln und verschiedene Geräte werden selbständiger arbeiten können und uns in unserem Alltag unterstützen. Doch wir sind immer noch diejenigen, die diesen Prozess lenken. Wir lenken das Internet der Dinge und alles was zukünftig damit in Verbindung kommen wird.

Über Simon (130 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

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