Die Lehrerbesoldung 2012

Lehrerbesoldung 2012

Lehrerbesoldung 2012

Oh ja, Lehrer verfügen über viel Freizeit und haben mehr Urlaub als andere. Sie müssen nur vormittags arbeiten und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung… oder?

Wie oft hört man diese Vorurteile im Original oder in leicht abgeänderter Form.

Dass dies nicht den Tatsachen entspricht, kann nur ein Betroffener selbst schildern. Wenn alles so rosig wäre, wie es in vielen Köpfen der Bevölkerung verankert ist, dann sollte das Wort Lehrermangel doch eigentlich nicht vorhanden sein. Leider ist aber das Gegenteil der Fall.

Viele Bedienstete beklagen auch, dass die Lehrerbesoldung 2012 viel zu gering sei. Sie bewerben sich daher auch außerhalb der sicheren Arbeitsstelle des Staates und sind voller Zuversicht, dass sie dabei angemessener entlohnt werden. Die Wirtschaft zahlt halt mehr, als die öffentliche Hand. Das war schon immer so.

Ausreichende Lehrerbesoldung 2012?

Oberflächlich betrachtet bietet die Lehrerbesoldung 2012 ein Auskommen, wovon viele nur träumen können. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass Lehrer viele Jahre mit dem Besuch einer Universität verbringen müssen, bevor sie zum ersten Mal Anspruch auf ihr Gehalt geltend machen können. Haben sie ihr Studium abgeschlossen, dann müssen sie sich zunächst auch noch als Referendar anstellen lassen.

Haben es Lehrer endlich geschafft und können ihren Fähigkeiten entsprechend einsetzen, dann sind sie meistens älter als ihre Schulkameraden und Studienkollegen, die bereits fest in Arbeit stehen. Zu Beginn ihrer Laufbahn müssen sie sich zunächst mit einer niedrigen Stufe in der Lehrerbesoldung zufriedengeben. Erst mit der Tatsache, dass sie bereits einige Jahre in ihrem erlernten Beruf tätig sind, steigt auch die Lehrerbesoldung 2012. Diese hängt unter anderem von dem Familienstand und der Zahl an unterhaltspflichtigen Kindern ab.

Mangel an Lehrern

nicht genug Lehrkräfte

Galt der Beruf eines Lehrers bis vor einigen Jahren noch als sehr erstrebenswert, so wurden die Ideale sehr schnell von der Realität eingeholt.

Viele Bundesländer beklagen, dass nicht genug Lehrkräfte zur Verfügung stehen, um einen guten und angemessenen Unterricht zu gewährleisten. Dass dieses Manko auch auf die Lehrerbesoldung 2012 zurückzuführen ist, das wird allen Verantwortlichen bewusst sein.

Wer sich an jedem Arbeitstag mit den Ansichten von Schülern und deren Eltern auseinandersetzen muss, der hat eine entsprechende Entlohnung verdient. Viele Stunden eines Tages sind Lehrer mit der Ausbildung von Kindern betraut. Ihre Hauptaufgabe liegt darin, dass sie Versäumnisse der Eltern kompensieren und Fehler in der Erziehung ausmerzen sollen.

Damit das gut funktioniert, müssen sie jedoch auch dementsprechend entlohnt werden. Sie mögen noch so idealistisch tätig sein, ohne eine angemessene Lehrerbesoldung 2012 verliert selbst der beste Lehrer sehr schnell die Freude an seinem Beruf. Leider gehört es mittlerweile zum alltäglichen Geschäft der Länder und Kommunen, dass sie auch auf Lehrkräfte ohne entsprechende Ausbildung zurückgreifen. Das liegt mit daran, dass ausgebildete Hochschulabgänger fehlen und die Lücken nun provisorisch gestopft werden müssen.

Lehrer bald keine Beamten mehr?

Pilotprojekte

In einigen Bundesländern wurde bereits darüber nachgedacht, ob Lehrer zwingend Beamte sein müssten.

Pilotprojekte sollten belegen, dass Pädagogen auch ohne Beamtenstatus die Schüler des Landes unterrichten können.

Da diese Versuche scheiterten, liegt der Schwerpunkt von Kultusministern wieder darin, dass sie junge Menschen für den Beruf des Lehrers gewinnen. Damit ihr Vorhaben auch den gewünschten Erfolg bringt, sollten sie darauf achten, dass die Lehrerbesoldung merklich angehoben wird. Wollen wir es hoffen.

Alles Liebe
euer Simon

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Marc Dietrich
Mitte-Links: ©panthermedia.net Yuri Arcurs
Unten-Rechts: ©panthermedia.net Kheng Guan Toh

Über Simon (134 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

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