Finanzeinstieg: Wir schnüren ein Finanzpaket für junge Einsteiger!

Gerade junge Menschen, die kurz vor Ausbildung oder Studium stehen, haben nur bedingt Erfahrung und Kenntnisse über Versicherungen, Vorsorgemaßnahmen oder Sparpläne. Fehlentscheidungen und Missverständnisse führen bei einigen zu den ersten finanziellen Problemen, bevor der Einstieg in die Arbeitswelt genommen wird. Dabei helfen einige Tipps und Hinweise, ein perfektes Finanzpaket für junge Einsteiger zu spüren. Wir erleichtern über konkrete Hinweise den bevorstehenden Finanzeinstieg.

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Wie die Stolpersteine auf dem Weg ins Leben umgehen?

Leider fühlt sich der Großteil der Schüler in der Schule heute mit der Interpretation von Gedichten mehr vertraut, als mit dem Umgang mit Miete, Versicherungen und Steuern. So geht der Großteil aller Schulabgänger in Deutschland relativ unbedarft in das eigenständige, finanzielle Leben. Alles was junge Leute über Finanzen lernen, holen sie sich über externe Quellen, das Elternhaus oder aus dem Internet. Das kann mitunter schwierig werden, denn an jeder Ecke lauern finanzielle Fallen, die das eigene, doch recht schmale Budget arg belasten.


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Wie wäre es mit einem Finanzcheck vor dem Studium?

Gerade mit dem Studium kommt es zur Frage der Finanzierung. Studiengebühren, Literatur, Wohnung und Lebenshaltungskosten gilt es, über die Jahre hinweg exakt zu kalkulieren. Bafög und die Unterstützung aus dem Elternhaus stoßen hier schnell an ihre Grenzen. In diesem Zusammenhang haben einige Banken so genannte Studienkredite entwickelt, um junge Leute durch die Zeit ihrer Ausbildung zu helfen. Auszubildende selbst haben keinerlei Möglichkeiten, bei einer Bank einen Kredit zu bekommen. Zudem sei die Frage gestellt, ob der Start in eine Ausbildung direkt mit einer Finanzierung oder mit einem Kredit beginnen sollte. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, gemeinsam mit den Eltern einen Kostenplan aufzustellen.

Folgende Komponenten spielen eine ausschlaggebende Rolle:

  • Miete,
  • Lebenshaltungskosten,
  • Strom und Gas,
  • Gebühren für öffentliche Verkehrsmittel oder
  • privaten PKW, für die Universität,
  • Krankenversicherung und
  • Literatur.
Wenn Sie diese Kosten transparent vor sich haben und die möglichen Einnahmen über die staatliche Unterstützung dagegen stellen, wird das finanzielle Loch bzw. eine Differenz deutlich. Kann diese Differenz nicht aus dem Geldbeutel der Eltern gestellt werden, kommen die Banken und Studienkredite wieder im Spiel. Überdies bietet sich die Möglichkeit, durch einen Nebenjob – neben Studium und Ausbildung – das eigene Budget aufzubessern. Doch sei an dieser Stelle vermerkt, das neben Seminaren, Lerneinheiten und Praktika recht wenig Zeit für einen Nebenjob bleibt.

Wie sieht es mit den Versicherungen aus?

Nur die wenigsten Schüler kommen mit Versicherungen in Verbindung. Sind doch Kinder und Jugendliche über die gesamte Schulzeit über die Eltern mitversichert. Der Großteil der Familien Haftpolicen versichert Kinder bis zum Abschluss der ersten Ausbildung. Im Zweifelsfall sollten Sie einfach bei Ihrer Versicherung nachfragen, ob Ihre Police den Versicherungsschutz des Kindes auch im Laufe der Ausbildung abdeckt. Außerdem ist es sinnvoll, über die Berufsunfähigkeitsversicherung bereits in Ausbildung und Studium nachzudenken. Junge Leute bekommen günstige Verträge.

Außerdem können die Policen auch zu einem späteren Zeitpunkt an die Lebensverhältnisse angepasst werden. Benötigt Ihr Kind eigentlich eine Hausratversicherung, wenn es in einer WG lebt? Befindet sich der Lebensmittelpunkt noch im Elternhaus, ist bei einigen Versicherern der Hausrat der Kinder mit abgedeckt. Andere erstatten im Schadensfall maximal 10 % der eigentlichen Versicherungssumme. Auch hier es notwendig, nachzufragen, andernfalls haben Sie im Ernstfall das kostspielige Nachsehen.

Wo ist Ihr Kind krankenversichert?

Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung sind die Kinder bei den Eltern bis zum Schulabschluss beitragsfrei mitversichert. Entscheidet sich ein Kind für ein Studium, verlängert sich der Versicherungsschutz bis zum 25. Lebensjahr. Die mitversicherten Kinder dürfen jedoch jährlich nicht mehr als 460 €uro dazu verdienen. Geht zum ersten Mal Lohn auf dem eigenen Konto ein, sind junge Menschen dazu angehalten, sich selbst zu versichern. Dies gilt auch für die Rechtsschutzversicherungen, hier sind Kinder bei ihren Eltern bis zum 25. Lebensjahr in der Regel mitversichert.

Fazit

  • In diesem Fall ist es sinnvoll, noch vor dem Schulabschluss einen Blick auf die finanzielle Situation und den weiteren Fortgang zu werfen.
  • Ein transparenter und konkreter Finanzplan hilft jungen Leuten durch Studium und Ausbildung.
  • Über Kindergeld und Bafög gibt es die Chance, sich unterstützende Leistungen zu sichern.
  • Reiht die finanzielle Absicherung der Familie nicht, greifen die Finanzierungen für junge Leute und die Studienkredite.
  • Sprechen Sie mit ihrer Versicherung über die einzelnen Versicherungspakete für Ihr Kind, um sicher zu gehen, welche Versicherungen Sie extern abzuschließen haben.

Links zur weiterführenden Information

https://www.test.de/Versicherungsschutz-von-Schulabgaengern-Kein-Kinderkram-21857-0/
https://www.test.de/shop/altersvorsorge-rente/gut-versichert-sp0336/
http://www.rp-online.de/leben/ratgeber/versicherungen/diese-versicherungen-brauchen-junge-leute-unbedingt-aid-1.4109722

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / photomak

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