Flutschaden der Versicherung richtig melden

Wie meldet man richtig? Wie meldet man richtig?
Wie meldet man richtig?

Wie meldet man richtig?

Strömender tagelanger Regen sowie auch plötzlicher Starkregen sind durchaus Gründe, weshalb Flutschäden bzw. Hochwasserschäden möglich sind.

Ganz egal ob der Wassereintritt im Keller erfolgt oder ob bereits der Wohnbereich betroffen ist.

Jeder Schaden auf Grund von Unwetter muss der Versicherung gemeldet werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man nicht nur im Vorfeld perfekt versichert ist, sondern auch im Schadensfall alles richtig macht, um einen unkomplizierten Ablauf der Bürokratie zu erleben.

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Inhalte des Artikels
Die Schadensmeldung an die Versicherung erfolgt durch den zuständigen Betreuer
Die Fotodokumentation gilt als wichtigstes Beweisstück bei der Schadensmeldung
Quellen
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Denn auch wenn immer wieder die Versicherungen beteuern, dass im Schadensfall bei Unwetterschäden alles schnell und reibungslos abgewickelt wird, so kann bei der falschen Dokumentation der Schäden sowie auch bei einer fehlenden oder verspäteten Meldung das Problem aufkommen, dass die Versicherungen sich sogar aus der Affäre ziehen wollen. Dies kann aber durch eine perfekte Übermittlung der Schadensmeldung (und einigen Tipps und Tricks) sehr wohl vermieden werden.

Die Schadensmeldung an die Versicherung erfolgt durch den zuständigen Betreuer

In erster Linie muss der entstandene Schaden dem zuständigen Betreuer oder dem Makler bei der Versicherung gemeldet werden. Das bedeutet, dass neben der Schadensmeldung auch der finanzielle Schaden geschätzt und angegeben werden muss. Hier ist der Versicherungsberater oder Makler auch gerne eine Hilfe und versucht auf Grund der langjährigen Erfahrung einen perfekten Mittelwert zu finden.

Bei der Schadensmeldung, welche schriftlich erfolgen sollte und in zweifacher Abschrift (für den Versicherungsnehmer bzw. für die Versicherungsgesellschaft) gefertigt sein muss, sollte jedes kleinste Detail angeführt werden. Auch wenn es oftmals für den Versicherten gar keine Relevanz hat, so ist es notwendig, dass jedes Detail angeführt wird. Feuchte Wände, eine defekte Waschmaschine, beschädigte Möbel – alles, was in Mitleidenschaft gezogen wurde, muss dokumentiert werden. Nur so können etwaige Fragen, die zu einem späteren Zeitpunkt gestellt werden, vermieden werden. Wer weiß schon nach sechs Wochen, warum jenes oder solches nicht angeführt worden bzw. warum es bei der Schadensmeldung angegeben wurde.

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Die Fotodokumentation gilt als wichtigstes Beweisstück bei der Schadensmeldung

Wichtig ist bei der Schadensmeldung eine Liste zu erstellen, welche alle beschädigten wie defekten Gegenstände aufweist. Ebenfalls sollte von jedem Gegenstand, welcher angeführt wird, ein Foto zur Dokumentation beigelegt werden.

Fotos sind oftmals der einzige Beweis für den Schaden, da die Schäden im Regelfall nach wenigen Tagen entfernt bzw. behoben werden.

So ist es für einen eventuellen Gutachter nicht mehr möglich, dass eine 100%ige Schadensbegutachtung erfolgt. Wer den Schaden meldet, sollte ihn entweder per E-Mail oder postalisch versenden. Wichtig ist, dass im Vorfeld die zuständige Person mündlich darauf hingewiesen wird, eine Schadensmeldung zu erhalten bzw. sollte nach einigen Tagen nachgefragt werden, ob die Schadensmeldung tatsächlich eingetroffen ist. Danach wird die Schadensmeldung von der Versicherung überprüft und abgewickelt.

Im Regelfall liegt die Höchstentschädigungsumme bei Eigenheim- wie Haushaltsversicherungen bei rund 16.000 Euro pro Schadensmeldung. 8.000 Euro sind bei der Eigenheimversicherung inkludiert, die restlichen 8.000 Euro in der Haushaltsversicherung. 4.000 Euro von den 8.000 Euro enthalten Nebenkosten – wie etwa Aufräumarbeiten. Somit ergibt sich eine Summe von insgesamt 16.000 Euro. Eine Erhöhung ist möglich; diese liegt bei maximal 750.000 Euro und kann in Sonderfällen genehmigt werden.

Quellen

http://www.zdf.de/Volle-Kanne/Richtig-versichert-gegen-Hochwasser-28161702.html
http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/hochwasser-schaeden-richtig-melden/150/10945/204440/

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Marc Dietrich

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