Haare selber schneiden oder beim Friseur Geld sparen?

Friseurbesuche

Für mich als Mann ist es zugegebenerweise etwas schwierig nachzuvollziehen, warum die meisten Frauen so oft und so gerne zum Friseur gehen.

Natürlich liegt es wohl auch daran, dass die meisten Mädels hübsch aussehen wollen und damit sich dann auch in der eigenen Haut wohler fühlen.

Doch was macht man, wenn das eigene monatliche Budget stark eingeschränkt ist und man mit jedem Euro rechnen muss.

Die Haare wirklich selber zuschneiden, dürfte nur in den seltensten Fällen gelingen. Besitzt man aber ein bisschen handwerkliches Geschick und ist mutig genug selber Hand anzulegen, dem kann ich nur empfehlen, dass man sich vorher am besten im Internet informiert.

Es gibt wirklich tolle Anleitungen zum Haare selber schneiden, die zum Teil auch den Eindruck erwecken, dass sie von einem erfahrenden Friseur bzw. vom Friseurmeister selber formuliert und veröffentlicht wurden:

Gerade bei Kindern macht es ja oftmals sind, dass man die Haare bei ihnen selber schneidet. Ich weiß nicht, ob es stimmt, doch auf mich macht es immer den Eindruck, dass Haare bei Kindern besonders schnell wachsen und die Frisuren meist nicht allzu anspruchsvoll sind. Da lässt sich bestimmt den einen oder anderen Taler weniger ausgeben.

Was für unsere Kinder gilt, ist für uns natürlich auch möglich. Gerade bei eher einfachen Frisuren ist es durchaus möglich, mit ein bisschen Übung und Geduld, sich gegenseitig die Haare zu schneiden.

Ist man jedoch Single und hat auch sonst keinen Vertrauten an seiner Seite, wird es tatsächlich etwas schwierig. Da sollte ein Friseurbesuch doch dringend angeraten sein, denn über Spiegel an seinem Hinterkopf herum zuschneiden, kann ich nun wahrlich nicht empfehlen.

Geld sparen ist wichtig

Geht man nun also zum Friseur, kann man aber dennoch einiges dabei einsparen.

Es ist beispielsweise bei vielen Friseursalons möglich, dass man sich in nach dem Schneiden die Haare selber föhnen kann.

Alleine damit spart man meist zwischen drei und fünf Euro an Servicegebühr. Das Schöne dabei ist, dass man bei dem Föhnen nun wirklich kaum etwas falsch machen kann.

Wie bei den Lebensmittelhändlern auch, gibt es ebenso bei den Friseuren sogenannte Discounter. Diese bieten in den Kernpunkten die gleiche Qualität an, wie man sie auch bei den teuren Salons erwartet, jedoch gibt es weniger drum herum.

Kaffee ist nicht alles

Bei den Billiganbietern für Haarfrisuren wird man halt kaum einen leckeren Kaffee erwarten können und ebenso wenig tolle Zeitschriften und aktuelle Musik, die im Hintergrund vor sich her klimpert.

Doch dafür kann man aber Geld sparen und das nicht zu knapp.

Auch solche zusätzlichen Dinge wie das Haarefärben sind durchaus auch selber zu bewerkstelligen und müssen nicht zwangsweise von einer Fachkraft ausgeführt werden.

Versuchen sollte man es immer

Bei den ersten Versuchen ist es jedoch echt ratsam, diese zum Wochenende hin zu machen.

Wenn wirklich etwas schief gehen sollte, hat man zumindest noch etwas Zeit, um den Schaden wieder auszubügeln.

Ebenso ist es bei den meisten Anbietern möglich, sich als Versuchskaninchen zur Verfügung zu stellen.

Das klingt jetzt schlimmer als es ist, denn das Versuchskaninchen ist eher als Modell zu sehen und bekommt den Haarschnitt meistens gratis.

Im Gegenzug dazu, wird man dann nicht von einer ausgebildeten Friseurin bedient, sondern die Auszubildenden dürfen an einem üben. In der Regel ist es dabei jedoch so, dass die Meisterinnen selber oder eine erfahrene Angestellte dem Auszubildenden dabei über die Schulter schaut und eventuelle Fehler direkt ausbügelt.

Viel Spaß beim Geld sparen und alles Gute!
euer Simon

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

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Über Simon (132 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

6 Kommentare zu Haare selber schneiden oder beim Friseur Geld sparen?

  1. Wenn ich sowas lese wird mir schlecht. Friseurdiscounter bezahlen ihre Leute superschlecht ( 5 Euro Std) : Meine Mitarbeiter bekommen die Tariflöhne plus Leistungslohn. Sie werden nicht ausgebeutet. warum schlägst Du nicht vor die Schwarzarbeit auch noch zu fördern? das wär doch prima, dann verdient der Staat auch nix mehr und ich muss mich ,meine Leute,meinen Laden usw auch nicht versichern ….Für Häuslebau etc lass ich billige Arbeiter aus Usbekistan kommen ,damit immer mehr deutsche Handwerker insolvent gehen und somit auch sich nicht mehr versichern müssen…..Es gibt wirklich tolle Ideen…… Würg. Gut das wir Friseusen alle blond,blöd und mit dicken Titten sind und knapp am Hauptschulabschluß vorbei ,da versteht man so hochintellektuelle Blockeinträge wie deinen eh nicht…

  2. Hallo Alexandra,
    grundsätzlich kann ich deine Argumentation schon nachvollziehen, doch wie Du vom Discounter zur Schwarzarbeit und dann zu den billigen Arbeitskräften aus dem Ausland kommst, erschließt sich mir nicht so recht.

    Es kann doch jeder in der Rolle als Verbraucher selber entscheiden, welche Dienstleistungen er in Anspruch nehmen möchte und was er bereit ist, dafür zu zahlen. Solange es „Billig-Friseure“ geben wird, solange werden dort auch zahlende Kunden hingehen.

    Ich kann deine Aufregung also nicht so ganz verstehen. Zudem kommt hinzu, dass der Markt die Preise regelt. Sorry – aber ich zahle nicht mehr, als ich auch wirklich muss.

    Kaufst Du nicht zumindest einen Teil deiner Lebensmittel ebenfalls beim Discounter…? Ist das dann auch nicht in Ordnung oder gilt bei dem Lebensmittelkauf eine andere Regelung? 😉

    Viele Grüße Simon

    • Hallo Simon!

      Ich dachte Versicherungsfachmänner sollten hoch gebildet sein, das scheint wohl knapp daran vorbei gelaufen zu sein.
      Bevor man sich über manche Themen
      ( vorallem öffentlich) äußert, sollte man sich erstmal ein gewisses Grundwissen über solche Themen aneignen und dann reden oder schreiben.
      Kannst ja mal darüber nachdenken, wenn du den Kommentar nicht verstehst….

      Schönen Tag noch….

  3. Hallo Susanne,
    um meinen Bildungsstand brauchst Du dir keine Sorgen zu machen, für Dich wird’s wohl noch reichen. 🙂

    Wenn Du aber der Meinung bist, dass ich in diesem Beitrag wirklich wichtige Aspekte nicht mit berücksichtigt habe, dann klär mich und alle anderen Leser doch bitte auf.

    Immerhin lerne ich immer gerne bei allem dazu und bin auch bereit, meine Einstellung zu ändern.

    Abgesehen davon kann ich deinen Kommentar wirklich nicht verstehen. Kein Mehrwert, kein produktiver Beitrag zum Thema, einfach nichts.

    Schade – knapp dran vorbei, oder wie war das? 😉

    Auch Dir noch einen schönen Tag.
    Simon

  4. Ohne Worte!! Menschen dazu animieren sich selbst die Haare zu färben ist schon der Knüller hoch 5… dann sitzen sie bei mir im Salon und bezahlen für die korrigierung das 10fache…

  5. Hallo Joe,
    mir ist schon klar, dass sich der Bäcker dadrüber aufregt, wenn sich der böse Kunde die Brötchen selber zuhause backt. 🙂

    Nichts für ungut, aber auch ich habe mir meine Haare schon selber gefärbt und musste danach nicht zum Frisör. Ich will aber nicht abstreiten, dass da durchaus auch was schief gehen kann! 😉

    Daher habe ich ja auch geschrieben:

    „Bei den ersten Versuchen ist es jedoch echt ratsam, diese zum Wochenende hin zu machen.

    Wenn wirklich etwas schief gehen sollte, hat man zumindest noch etwas Zeit, um den Schaden wieder auszubügeln.“

    Ich wünsche dir dennoch ein schönes Wochenende!

    Simon

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