Heizkosten sparen: Ohne Komfortverlust günstig heizen!

Wenn das Wetter uns derzeit auch noch verschont und die niedrigen Temperaturen noch zur Seltenheit gehören, ist es dennoch sinnvoll, einen Blick auf die Heizkostenabrechnung zu werfen. Für viele Mieter drohte am Ende des Jahres zumeist die böse Überraschung, wenn vom Vermieter die neue Abrechnung über die Heizkosten ins Haus flattert. Hausbesitzer und Wohnungsbesitzer hingegen treibt das immer wieder die finanziellen Schweißperlen auf die Stirn, wenn es darum geht den Gastank zu befüllen. Wir wollen Ihnen im folgenden Beitrag auf die Sprünge helfen, um Heizkosten zu sparen, ohne einen Komfortverlust hinnehmen zu müssen.

Heizkosten sparen | © Bildagentur PantherMedia / photographyMK Heizkosten sparen | © Bildagentur PantherMedia / photographyMK

Heizkosten sparen ohne Komfortverlust, so geht’s!

Tatsächlich steckt in jedem Haushalt ein nicht zu unterschätzendes Einsparpotenzial. Im Prinzip setzten sich Ihre Nebenkosten aus:

  • den Heizkosten,
  • den Heiznebenkosten,
  • den Modernisierungskosten,
  • den Stromkosten,
  • den Kosten für Wasser und Müll zusammen.

Hausbesitzer müssen zudem jährliche Abgaben für die Grundsteuer leisten. In diesem Beitrag wollen wir uns vornehmlich den Heizkosten widmen, um auf lange Sicht die Nebenkosten zu senken. Sie können schon mit einigen Tipps die eigene Heiztemperatur Zuhause regulieren. Tatsächlich verursachen Heizkosten ein Viertel der Nebenkosten im Jahr. Es ist also zwingend notwendig, jeden Raum folgerichtig und effektiv zu heizen.


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Sie benötigen nicht in jedem Raum die gleiche Temperatur, zumeist sind die Wohnräume und die Küche wärmer eingestellt, als das Schlafzimmer und Abstellräume. Gerade im Bad darf die Temperatur 23 °C betragen. Im Schlafzimmer reichen jedoch 18 °C aus, um entspannt und ohne Kopfschmerzen einzuschlafen. Nutzen Sie in diesem Zusammenhang einen Heizknauf, und stellen für jede Heizung eine individuelle Temperatur ein.

Heizkosten sparen – Achtung bei zu kalten Temperaturen

Achtung: Falsch verstandener Geiz und zu sparsames Heizen lässt andere Gefahren in der Wohnung wiederum steigen. Lassen Sie die Temperatur in Räumen niemals unter die 12 Grad Marke sinken. Andernfalls benötigt die Heizung viel mehr Energie, um die Wohnung aufzuheizen, anstelle eine stetige Temperatur zu halten. Die Raumtemperatur sollte immer bei mindestens 15 Grad liegen. Darüber hinaus steigt in einem zu kühlen Raum die Luftfeuchtigkeit und es droht oberflächlicher Schimmel. Andersherum ist es ebenso wenig sinnvoll, zu viel zu heizen, denn sinkt die Luftfeuchtigkeit und es kann zu Atemwegserkrankungen kommen.

Geradezu Zimmer, die Sie eher wenig beheizen, sollte niemals mit der Tür offen stehen. Sie laufen auf diese Weise Gefahr, dass sich dieser Raum unnötig erhitzt und Kondenswasser entsteht. Lassen Sie die wärmere Luft aus den anderen Räumen nicht in die kühleren Räume eindringen.


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Heizkosten sparen im Urlaub

Direkt vor einem Urlaub oder einem Wochenendurlaub gilt es, den Heizkörper herunterzufahren. Lassen Sie diesen bei niedrigen Temperaturen beständig weiterlaufen. Über einen kurzen Zeitraum einer Urlaubsreise raten die Profis Ihnen zu 12-15° – das ist die optimale Temperatur. Verreisen Sie nur zwei Tage, so darf die Temperatur auf keinen Fall unter 15° eingestellt werden.

Nutzen Sie Thermostat und sparen Heizkosten

In jedem Fall raten wir Ihnen zu programmierbaren Thermostaten, denn auf diese Weise können Sie effektiv auf die Wärmezufuhr in Ihrem Haus einwirken. Während der Nachtstunden sollte eine Zeitschaltuhr die Heizung unterbinden und die Restwärme des Tages nutzen. Sie sparen damit einen erheblichen Anteil Ihrer Heizkosten. Zudem raten wir Ihnen dazu, den Heizkörper nicht zuzustellen oder gar ein Regal oder einen Tisch darüber zu platzieren. Sie verschenken auf diese Weise jede Menge Energie.

In regelmäßigen Abständen gilt es, einen Heizkörper zu entlasten. Sie bekommen dafür einen speziellen Schlüssel, den Sie an der betreffenden Stelle ansetzen, um überschüssige Luft rauszulassen. Nach der Entlastung ist der Heizkörper in der Lage, sich wieder regelmäßig zu erhitzen und das Maximum aus seiner Leistung herauszuholen. Achtung: Gerade das folgerichtige Entlüften ist das A und O. Werfen Sie nochmals einen Blick auf das Handbuch Ihrer Heizanlage.

Große Fehlerquelle: Fenster ankippen

Den größten Fehler, den viele machen, ist das Anklippen der Fenster über den ganzen Tag hinweg. Sie sorgen so nicht für eine Entlüftung der Räume, sondern treiben nur Ihre Heizkosten in die Höhe. Es ist empfehlenswert, die eigenen vier Wände zweimal am Tag ordentlich zu lüften, um für einen Sauerstoffausgleich zu sorgen.

Links zur weiterführenden Information

http://www.heizsparer.de/spartipps/heizkosten/die-20-besten-tipps-zum-heizkosten-sparen
http://www.heizsparer.de/spartipps
http://www.heizspiegel.de/richtig-heizen/heizkosten-senken/

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