Heizkosten steigen viel schneller als Einkommen – Tipps zu Heizkostensparen

Heizkostensparen Heizkostensparen
Heizkostensparen

Heizkostensparen

Die Kosten für Heizung sind in einem deutschen Durchschnittshaushalt zwischen 2002 und 2012 nach Angaben der Bundesregierung um 43 Prozent gestiegen. Im Vergleich mit dem Haushaltseinkommen stiegen die Heizkosten in diesem Zeitraum dreimal so stark. Laut Bundesumweltministeriums wuchsen die Nominallöhne in dieser Zeit nur um 17 Prozent.

Der Energiekostenanteil steigt weiter

Im vergangenen Jahr stieg der Energiekostenanteil eines Durchschnittshaushalts wieder. Im Jahr 2002 betrug er rund 2,8 Prozent des Einkommens einer vierköpfigen Familie, im vergangenen Jahr war er 3,9 Prozent hoch. Besonders die einkommensschwachen Familien sind von diesem Kostenanstieg betroffen. Für diese bedeuten die höheren Energiekosten anteilig 6,5 Prozent vom Haushaltseinkommen, im Jahr 2002 waren es nur 4,7 Prozent.

Der stetige Anstieg der Heizölpreise auf den internationalen Märkten ist der Hauptverursacher dieser Kostenexplosion. Darüber hinaus sind in mehr als 50 Prozent aller Haushalte die Heizungsanlagen über 20 Jahre alt und somit entsprechen sie nicht den neusten Anforderungen in Sachen Heizkostensparen. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte der deutschen Haushalte das Geld zum Fenster hinaus heizt.

Heizkosten sparen – die wichtigsten Tipps

Heizen kostet Geld, und zwar nicht wenig. Keiner will die Herbst- und die Winterzeit in unangenehm kalten Räumen verbringen, das ist auch nicht der richtige Weg, um Energiekosten zu sparen. Zudem kann es auch ungesund sein. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass etwa 70 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs im Haushalt für die Beheizung der Wohnräume verwendet werden. Es ist daraus ersichtlich, dass dabei ein großes Sparpotenzial liegt.

[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″] Weniger ist manchmal mehr – man sollte also nicht zu viel des Guten tun und die Räumlichkeiten in der kalten Jahreszeit nicht zu stark aufwärmen. Eine angenehme Innenraumtemperatur beträgt 20 Grad Celsius, und man soll versuchen, diese in den Wohn- und Arbeitsräumen konstant zu halten. Küche, Bad oder Schlafzimmer kommen mit niedrigeren Temperaturen gut aus. Ausreichend hierfür sind 18 Grad, weil man diese Räume nur zu bestimmten Anlässen nutzt. [/sws_highlight]

Lüften – aber richtig!

Das richtige Lüften der Wohnungsräume hat einen großen Einfluss auf das Energiekostensparen. Hierbei ist das sogenannte Stoßlüften zu empfehlen. Man sollte die Räume durch angekippte oder offene Fenster nicht ganz auskühlen lassen. Vielmehr wird es sinnvoller, die Zimmerfenster für einige Minuten ganz aufzumachen, die Räume ordentlich durchlüften, und die Fenster dann schnell zuzuschließen. Das macht man allerdings bei abgedrehter Heizung.

Ein weiterer Tipp: Versuchen Sie die Räume nur in dem Fall zu lüften, wenn die Luftfeuchtigkeit draußen niedriger ist als in der Wohnung. Es wird nämlich viel mehr Energie verbraucht, um feuchte Luft aufzuwärmen, als die trockene Außenluft temperaturmäßig an die Innenraumtemperatur anzugleichen.

Experten-Tipps: Heizkosten sparen – Welt der Wunder

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Heike Brauer

Über Dariusz Strenziok (36 Artikel)
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