Im Alter arm? – Wie private Altersvorsorge vor Altersarmut schützen kann

Das Thema Altersvorsorge ist für viele eine eher unbequeme Angelegenheit, mit der man sich nicht wirklich gerne beschäftigt. Obwohl die Vorsorge für die Rente eigentlich elementar wichtig ist, schieben viele die damit verbundenen Entscheidungen und Gedanken gerne immer weiter auf. Dabei ist es gerade heute so wichtig, neben der staatlichen Rente noch eine weitere Vorsorge zu haben, um nicht Opfer der Altersarmut zu werden. Doch warum genau ist private Altersvorsorge so wichtig?

Altersarmut vorbeugen | © panthermedia.net /Boris Zerwann Altersarmut vorbeugen | © panthermedia.net /Boris Zerwann

Rente und private Altersvorsorge

Mit privater Altersvorsorge sollte man schon früh beginnen. Schließlich reicht schon heute in vielen Fällen die staatliche Rente kaum, um einigermaßen unbeschwert im Rentenalter zu leben. Denn die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Gleichzeitig wird die Rentenkasse nicht voller, da es entsprechend weniger junge Menschen gibt. Am Ende bleibt nicht mehr viel für die eigene Rente übrig. Daher sollte private Altersvorsorge heute für jeden Arbeitnehmer ein fester Bestandteil im Leben sein. Zur privaten Altersvorsorge werden viele verschiedene Modelle, wie die Riester-Rente, die Rürup-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge angeboten. Von vielen Experten wird geraten, dass man sich möglichst früh mit der Vorsorge für das Alter beschäftigen sollte. Immerhin möchte man auch im Alter sorgenfrei leben können.

Verschiedene Modelle der Altersvorsorge


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Riester-Rente

Die Riester-Rente ist ein staatlich gefördertes Modell zur privaten Altersvorsorge. Das bedeutet konkret, dass der Staat Privatpersonen beim Sparen unterstützt. Bei einem Anbieter wird ein Vertrag abgeschlossen, der beinhaltet, dass man regelmäßig Beiträge einzahlt. Über die Jahre und Jahrzehnte kann sich dementsprechend eine gute Summe zur Altersvorsorge ansammeln, zumal das Sparen vom Staat in Form von Zulagen und Steuerersparnissen honoriert wird. Um das beste Angebot zu finden, muss man sich jedoch auch bei der Riester-Rente genau mit den einzelnen Details beschäftigen. Bei AachenMünchener könnt ihr zum Beispiel einige interessante Angebote zur Riester-Rente finden, die einen finanziell unbeschwerten Ruhestand ermöglichen können.

Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge ist ein oft sehr motivierender Bestandteil der Vergütung bei Arbeitnehmern, da sie ebenso wie die Riester-Rente oder andere Modelle dazu beitragen kann, den Lebensstandard im Alter zu sichern. Sie bietet sowohl Arbeitnehmern, als auch Arbeitgebern attraktive Vorteile. Mittlerweile gibt es rund 18 Millionen Beschäftigte, die eine betriebliche Altersvorsorge haben. Die betriebliche Altersvorsorge kann unter Umständen sogar „günstiger“ als beispielsweise die Riester-Rente sein, da viele Anbieter eine Art „Mengenrabatt“ für Arbeitgeber bereitstellen, sodass sich die bAV am Ende für beide Seiten lohnt. Weitere Vor- und Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge könnt ihr in der FAZ nachlesen.

Rürup-Rente

Die Rürup-Rente ist besonders für diejenigen attraktiv, die nicht mithilfe der Riester-Rente privat vorsorgen dürfen, wie zum Teil Selbstständige oder geringfügig Beschäftige. Diese Form der privaten Altersvorsorge ist ebenfalls staatlich gefördert. Während man erwerbstätig ist, bekommt man beispielsweise bei der Einkommensteuer finanzielle Vorteile. Ähnlich, wie es bei der Riester-Rente der Fall ist, kann der Beschäftigte auch bei der Rürup-Rente bis zu einem gewissen Grad entscheiden, wie viel er regelmäßig zur eigenen Altersvorsorge beitragen möchte. Allerdings ist es in der Regel nicht möglich, sich das angesparte Geld auf einmal auszahlen zu lassen, wie auch die Süddeutsche Zeitung berichtete. Stattdessen wird es als lebenslange Rente verwendet, was natürlich auch dem ursprünglichen Sinn des Sparens entspricht. Nichtsdestotrotz muss auch hier darauf geachtet werden, ob sich die Rürup-Rente im Einzelfall lohnt, denn nicht immer ist diese Form der privaten Altersvorsorge rentabel.

Fazit zur privaten Altersvorsorge

Private Altersvorsorge | © panthermedia.net /Boris Zerwann

Private Altersvorsorge | © panthermedia.net /Boris Zerwann

Private Altersvorsorge sollte gerade während der Erwerbstätigkeit ein wichtiges Thema sein, das man nicht einfach zur Seite schieben sollte, solange man im Alter finanziell einigermaßen unbeschwert seine Rente erleben möchte. Da die staatliche Rente oft dazu nicht mehr ausreicht, macht es in vielen Fällen Sinn, durch staatlich geförderte Modelle wie die Riester- oder die Rürup-Rente zusätzlich für die eigene Rente zu sparen. Hier bieten sich häufig Steuervorteile oder attraktive Renditen an, wodurch sich das Sparen zusätzlich lohnt. Auch die betriebliche Altersvorsorge kann für viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber interessant sein, da sie nicht nur qualifizierte Arbeitnehmer anlockt, sondern gerade für die Beschäftigten, je nach Arbeitgeber, recht rentabel sein kann. In jedem Fall sollte man sich beraten lassen, bevor man lebenslange Sparverträge abschließt, da nicht jedes Modell für jeden Beschäftigten gleich viel Sinn macht. Durch eine Beratung könnt ihr euch ganz sicher sein, dass ihr das richtige Angebot wählt.

Über Simon (132 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

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