Immobilienfinanzierung für Beamte

Immobilienfinanzierung für Beamte

Auf der Liste der Lebensträume der Deutschen steht der Besitz einer eigenen Immobilie nach wie vor weit oben.

Meistens besteht der Traum aus einem eigenen freistehenden Einfamilienhaus mit einem schönen Garten.

Dieser Vorstellung sparen viele Menschen in Bausparverträgen, Aktiensparplänen oder sonstigen Sparmodellen hinterher und versuchen das nötige Eigenkapital anzusammeln.

Kaum ein Haushalt kann sich eine Immobilie ohne eine Finanzierung leisten. Der richtige Zeitpunkt zum Erwerb oder Bau eines Hauses oder einer Wohnung hängt häufig bei den potenziellen Bauherren von ihrer beruflichen Situation und der Entwicklung der meistens noch jungen Familie zusammen.

Die Beobachtung des Finanzmarktes und der Bedingungen für Immobilienfinanzierungen führt schnell zu der Erkenntnis, dass unter den Arbeitnehmern die Angestellten im öffentlichen Dienst und vor allem die Beamten kaum Probleme bei der Immobilienfinanzierung haben und zusätzlich Vorteile bei der Gestaltung der Konditionen gewährt bekommen.

Der Beamte als Darlehensnehmer

Der Beamte als Darlehensnehmer

Die Geldinstitute vergeben ein Immobiliendarlehen im Gegenzug zu einer Grundbucheintragung zur Absicherung des geliehenen Geldes. In seltenen Fällen wird zudem noch ein Bürge verlangt.

Darin sind soweit fast alle Darlehensnehmer gleich. Der gravierende Unterschied beginnt bei der Bonität der Kunden und der Prognose für den Verlauf der Immobilienfinanzierung.

Da Darlehen für Immobilien immer langfristig angelegt sind, muss die Bank eine Bewertung der möglichen Risiken für die Bedienung des Kredites vornehmen.

Solche Risiken können durch Arbeitsplatzverlust, Geburt von Kindern und damit vielleicht Wegfall eines 2. Einkommens, Unfälle oder ähnliche Ereignisse eintreten. Als Beamter fallen die genannten Einkommensverluste durch Arbeitslosigkeit oder Vergrößerung der Familie praktisch weg. Beamte erhalten je nach Familiengröße Zuschläge zum Einkommen. Das ersetzt zwar nicht unmittelbar ein 2. Einkommen, jedoch wird das verbleibende Einkommen gestärkt. Für Beamte steigt das Einkommen zudem durch Erreichen einer weiteren Altersklasse etwa alle 3 Jahre geringfügig an.

Dazu kommen Beförderungen und Aufstieg in der jeweiligen Laufbahn des Beamten. Das Risiko von Unfällen, Krankheiten oder Scheidungen betrifft alle Darlehensnehmer in gleichem Maße und kann zum Teil über Versicherungen abgedeckt werden. Als Beamter besitzt der Darlehensnehmer jedoch eine erstklassige Bonität, die durch praktisch nichts zu erschüttern ist. Sogar im Falle einer größeren Krankheit fällt der Beamte nicht nach wenigen Wochen in den Bezug von Krankengeld, sondern erhält mindestens 1 ganzes Jahr lang seine vollen Bezüge. Wegen dieser hohen Sicherheit des Einkommens gewähren die Kreditinstitute den Beamten besonders günstige Zinsen und genehmigen auch hohe Beleihungsgrade der finanzierten Immobilien.

Die Finanzierung

Die Finanzierung

Als Beamter ist man gut beraten, sich für eine anstehende Immobilienfinanzierung fachkundig beraten zu lassen.

Zunächst sollte dabei ohne eine feste Kaufabsicht zu haben der mögliche finanzielle Rahmen für das Objekt abgesteckt werden.

Beamte können diesen Weg mit einem Finanzberater gehen oder sich im Internet und einschlägigen Foren für Immobilienbesitz und Hausfinanzierungen informieren.

Wenn der finanzielle Rahmen steht, kann die Suche nach einer geeigneten Immobilie für den Beamten beginnen.

Für Laien ist der Immobilienmarkt übrigens schwer zu überblicken. Besonders bei der Grundstückssuche oder bei der Suche nach fertigen Kaufimmobilien ist daher der Immobilienmakler die richtige Anlaufstelle. Dort erhält der Kunde viele Tipps und Informationen zur maßgeschneiderten Immobilie. Hier mal ein Beispiel, woran man einen seriösen Anbieter erkennen kann, der sich auf regionale Angebote spezialisiert hat: Immobilie-Lingen. Die Suche wird nach den Vorgaben des Mandanten gestaltet und der Immobilienmakler macht aus dem genannten Segment Vorschläge.

Der Vorteil bei der Einschaltung eines Immobiliemaklers liegt darin, dass Makler häufig Objekte im Portfolio haben, die nicht öffentlich inseriert werden. Viele Immobilien sollen möglichst diskret verkauft werden und die Eigentümer möchten keine Gerüchte in der Nachbarschaft auslösen. Daher ist ein Immobilienmakler als Unterstützung einfach ideal.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

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Über Simon (128 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

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