Kreditkarten für Kinder

Kinderkreditkarte

Die beste Lösung, eine Kreditkarte dem Kind zu geben, ist die sogenannte Prepaid-Kreditkarte. Die Banken werben bereits mit einem Versprechen: „Mit der Kreditkarte bezahlen und auf dem Konto dennoch immer im Plus sein.“ Das macht zum Beispiel die Hamburger HASPA, derer Kunden an über 29 Millionen Akzeptanzstellen weltweit mit ihrer Karte bezahlen können. Man bestimmt das Limit selbst, was keinen Raum lässt, um über die Stränge zu schlagen. Das werden die Eltern zu schätzen wissen.

Einfaches und sicheres Prinzip

[sws_grey_box box_size=“670″]Eine Prepaid-Kreditkarte funktioniert ähnlich wie beim Handy – man kann die Karte jederzeit aufladen und damit so lange auf die Einkaufstour gehen, bis das gesamte Guthaben zu Ende ist. Bei den Debit-Kreditkarten sieht es anders aus: Die jeweilige Bank rechnet zum Monatsende alle Ausgaben zusammen und bucht sie schließlich vom Girokonto des Karteninhabers ab. Bei Kindern kann das jedoch zu unkontrollierten Käufen führen. Das kann man jedoch mit einer Prepaid-Karte sicher vermeiden. Diese Karte ist nicht nur bei Eltern beliebt, die die Ausgaben ihrer Kleinen kontrollieren möchten, sondern auch bei Menschen, die Schwierigkeiten haben, eine klassische Kreditkarte zu bekommen. Um eine Prepaid-Karte zu erhalten, ist nämlich keine Schufa-Auskunft nötig. [/sws_grey_box]

Wirklich eine „volle Kostenkontrolle?“

Obwohl die umfassende Gebührenkontrolle das Hauptargument für eine Prepaid-Karte sein soll, ist das nicht ganz eindeutig. Auch im Voraus aufgeladenen Kreditkarten können nämlich Kostenfallen bergen. Manche Kreditkartenanbieter „verstecken“ in ihren Geschäftsbedingungen Klauseln, die ein Überziehen der Kreditkarte über das Limit hinaus ermöglichen. Das sieht man am Beispiel von der [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]HASPA-Prepaidkarte. [/sws_highlight]  In der AGB heißt es: „Etwaige nicht vom Kartenguthaben gedeckte Kartenverfügungen und/oder Entgelte werden dem im Kartenantrag angegebenen Abrechnungskonto belastet.“

Deswegen wurden die Sparkassen, wie auch die Commerzbank und der PSD Rhein-Ruhr, von den Verbraucherschützern abgemahnt. Die Commerzbank und PSD Rhein Ruhr gaben daraufhin eine Unterlassungserklärung ab, die HASPA verteidigt dagegen ihre Vertragsklauseln vor Gericht.

Beste Kreditkarten für den Nachwuchs

Manche Kreditkarten sind mit einer Zusatzfunktion ausgestattet: Eltern können sich beispielsweise von der Bank kostenlos eine SMS über den Kreditkartenstand ihres Kindes schicken lassen. Diesen Dienst bietet die Commerzbank ihren Kunden an. Andere Anbieter wiederum stellen eine [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Online-Benachrichtigungsfunktion [/sws_highlight]  zur Verfügung. Drei Banken haben ihre Prepaid-Kreditkarten für Kinder mit einer Jugendschutz-Funktion versehen. Dadurch wird es den Kindern unmöglich sein, Alkohol, Zigaretten oder Pornografie mit der Karte zu bezahlen.

Mit der Karte der Berliner Bank können Kinder im Ausland kostenlos Geld abheben. Das ist eine gute Alternative für Jugendliche, die zum Beispiel als Austauschschüler ein Jahr im Ausland verbringen. Sie brauchen dann kein Auslandskonto zu eröffnen. Die Nutzung einer Prepaid-Karte für Kinder ist ab dem 7. Lebensjahr möglich.

Kinder, Kreditkarten und Jugendschutz

Bildquellen:
Artikelbild: ©panthermedia.net stockyimages

Über Dariusz Strenziok (36 Artikel)
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