Mit Erdwärme Heizkosten sparen

Erdwärme

 

Die Kosten für Öl und Erdgas steigen stetig an. Die Nutzung der Erdwärme als Alternative scheint eine sehr gute Lösung zu sein. Dazu noch ist man mit Erdwärme völlig unabhängig und kann sein Geldbeutel schonen.  Erdwärme sorgt für Unabhängigkeit. Schon aus einem Kilowatt (KW) Strom lassen sich mit Erdwärme vier bis fünf KW Heizwärme generieren.

Geothermie richtig einsetzen

[sws_green_box box_size=“670″]Als Erdwärme wird die zum Heizen nutzbare Wärmeenergie der oberen Bodenschichten genannt. Eine Erdwärmeheizung besteht meistens aus Erdsonden oder einem Flächenkollektor und einer Wärmepumpe, die die Wärme der Erde auf das für das Haus notwendige Temperaturlevel „hochpumpt“. Diese Komponenten sind von der langfristigen Nutzung der Immobilie und von dem Heizwärmebedarf des Hauses abhängig. Beide müssen optimal aneinander abgestimmt sein. [/sws_green_box]

So funktioniert Erdwärme

Zuerst muss die Wärme über einen Erdwärmetauscher gewonnen werden. Dafür werden in der Regel Erdsonden verwendet, die mittels eines Bohrgeräts 50 bis 100 Meter tief auf dem Grundstück eingelassen werden. Nebenbei nutzt man auch[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Flächenkollektoren [/sws_highlight] , die mit einem Bagger in Tiefen von 1,50 bis 2 Metern im Garten verlegt werden.

In beiden Systemen zirkuliert im Erdwärmetauscher ein Wasser-Glykol-Gemisch, das als Sole bezeichnet wird. Sole entzieht der Erde die Wärme und liefert sie an die Wärmepumpe. Das lässt die Bodentemperatur während der Heizperiode von Oktober bis April um ein Paar Grad absinken. Im Sommer stabilisiert sich die Temperatur dank Sonneneinstrahlung und[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Grundwasserströme [/sws_highlight] wieder.

Mit diesen Problemen kann man rechnen

Bei Privathäusern sollte etwa ein Drittel des Heizwärmebedarfes als Erdwärme bereitstehen. Wenn man beispielsweise eine Heizleistung von zwölf Kilowatt braucht, muss davon neun Kilowatt die Erdwärme liefern. Dabei spricht man von der Kälteentzugsleistung. Im Durchschnitt liefern Erdwärmesonden etwa [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]50 Watt Leistung pro Sondenmeter [/sws_highlight] .

Man müsste also 180 Meter bohren, was man mit zwei Erdwärmesonden zu jeweils 90 Metern erreichen könnte. Entzugsleistung eines Flächenkollektors hängt von den Bodenverhältnissen, Betriebsstunden und Art des Kollektors ab und beträgt zwischen 20 und 40 Watt pro Quadratmeter.

Das ist zu beachten

Als Erstes sollte man die Grundvoraussetzungen für eine[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Erdsonde [/sws_highlight] oder einen Flächenkollektor prüfen. Es muss klar sein, ob eine Bohrung überhaupt möglich ist. Die dafür zuständige Behörde des Kreises oder der Stadt gibt die Auskunft darüber, ob das Grundstück nicht an einem Wasserschutzgebiet liegt und daher nur eingeschränkt oder gar nicht gebohrt werden darf.

Bei Flächenkollektoren bleibt es zu beachten, dass diese auf einem ausreichend großen Rasenstück eingebracht werden. Eine nachträgliche Verschattung oder Austrocknung des Bodens sollte unbedingt vermeiden werden – Bebauung oder Bepflanzung ist im Voraus zu klären.

Geothermie wird gefördert

Erdwärme wird vom Staat mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen gefördert. Dafür gibt es bei Neubauten das KfW-Programm [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]“Energieeffizient Bauen“ [/sws_highlight] .  Es besteht die Möglichkeit, bei einer Sanierung neben einem Darlehen auch einen Zuschuss vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) zu bekommen.

Jede Erdwärmeheizung im Altbau wird meistens mit 2.400 Euro bezuschusst. Bei größeren Erdwärmeanlagen erhalten die Bauherren ab 10 Kilowatt Leistung pro zusätzliches Kilowatt einen weiteren Zuschuss von jeweils 120 Euro.

Wie funktioniert Geothermie?

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / limbi007

Über Dariusz Strenziok (36 Artikel)
Mein Name ist Dariusz Strenziok. Ich bin gelernter Werbetexter und Bloggen ist meine Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

Kommentar hinterlassen