Geschrieben von Stephan
am Samstag, 21. August 2010 in
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Jetzt habe ich ja schon eine ganze Zeit nichts mehr hier von mir hören lassen. Was zum einen an der Fussball-WM lag, zum anderen aber auch an den teilweise extrem hohen Temperaturen, die mich einfach nicht dazu motiviert haben hier noch etwas zu schreiben.
Ein weiterer Punkt war der Umzug meiner Behörde in ein neues Dienstgebäude. Und natürlich nicht zu vergessen unsere neue Software im Büro, die die Arbeit wahrlich nicht einfacher macht.
Doch der Reihe nach.
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Zuletzt bearbeitet am 21.08.2010 13:52
Geschrieben von Stephan
am Dienstag, 25. Mai 2010 in
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Heute war ich auf der Arbeit doch ziemlich gefrustet. Zum ersten mal durften wir heute mit unserer neuen, tollen, viel viel besseren Software arbeiten. Da hatte ich mich doch schon die letzten Monate besonders drauf gefreut. Insbesondere in der letzten Woche, in der wir gar nichts machen durften und die Arbeit eben liegen blieb war besonders schön. Aber auch die vorhergehenden 14 Tage Ausbildung an der neuen Software waren herzerfrischend.
Wie gesagt war ich ziemlich gefrustet. Und immer wenn ich gefrustet bin, dann schaue ich mir die Onlineausgabe der Bild an. Da findet sich doch immer was lustiges. So auch heute. Da gab es doch glatt eine Buchbesprechung. Oder besser gesagt, man hat über das wahnsinnig erfolgreiche Buch eines total bekannten Autors berichtet. Ich vermute, Marcel Reich-Ranitzki hätte seine helle Freude daran gehabt.
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Zuletzt bearbeitet am 25.05.2010 22:42
Geschrieben von Stephan
am Dienstag, 4. Mai 2010 in
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Jeder findet es toll, wenn eine Behörde modern ist. Also wenn wenige freundliche Bedienstete sehr viel Leistung mit moderner Software erbringen.
Kosten darf das aber im Zweifel nichts. Weshalb bracht man neue Möbel? Die alten aus den 50er jahren sind doch noch gut. Neue Software ja, aber muss man dafür auch wirklich neue Hardware anschaffen? Geht nicht auch die Hardware aus den 90er Jahren? Ein Zwiespalt, einerseits sollen Kosten gespart werden, andererseits kostet die Investition erst einmal Geld.
Als Beispiel für eine Modernisierung einer Behörde kann ich ja mal meine Behörde aufführen. Als ich dort in den 80ern angefangen habe hatte meine Behörde rund 1200 Beschäftigte und es gab dort eigentlich noch nichts modernes. Auch hatte ich weniger Leute zu betreuen, trotzdem gingen die 8 Stunden Arbeit täglich rum ohne das man sich mit anderen Sachen beschäftigt hat. Damals betreute ich rund 1600 Personen.
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Zuletzt bearbeitet am 25.05.2010 22:47
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Geschrieben von Stephan
am Mittwoch, 7. April 2010 in
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In meinen vorherigen Artikeln in diesem Blog habe ich ja schon berichtet, wie toll und modern meine Behörde so ist. Wir sind so modern, moderner geht´s nicht.
Wir benutzen für alles mögliche nur noch Abkürzungen oder englische Begriffe, die sich nicht jedem sofort erschließen. Manchem von uns erschließt sich der Sinn auch nach längerem nachdenken nicht. Aber zumindest ist man so als Beschäftigter meiner Behörde sicher, dass es ziemlich oft was neues gibt.
Gestern z.B. habe ich erfahren, dass meine Behörde eine Service Road hat und diese nun gesperrt ist. Ich weiß zwar nicht was das ist und vor allem, wozu das gut sein soll, aber das macht ja nichts. Wichtig ist doch nur, dass es solch wichtige Sachen gibt. Man stelle sich vor, ich wäre in die Service Road gegangen und hätte nicht festgestellt, dass die Service Road gesperrt wäre. Oder noch schlimmer, ich hätte mir an der Absperrung der Service Road den Kopf gestoßen oder ein Bein gebrochen. Da ist es doch wichtig zu wissen, dass die Service Road gesperrt ist. Wozu auch immer die gut ist.
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Zuletzt bearbeitet am 07.04.2010 19:01
Geschrieben von Stephan
am Dienstag, 16. März 2010 in
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Manchmal, aber wirklich nur manchmal, bekommen wir in unserer Behörde Poststücke, über deren Inhalt man einfach nur laut loslachen oder mit dem Kopf schütteln könnte. In dieser Woche scheinen sich diese Schreiben aber doch ein wenig zu häufen.
Ob das vielleicht am nahenden Frühling liegt, dass so einige Leute ein wenig "durcheinander" sind? Oder vielleicht gibt es ja irgendeine besondere Sternenkonstellation? Also ich habe keine Ahnung, was da derzeit so abläuft.
Aber hier kommen Sie nun, die drei merkwürdigsten Schreiben der Woche:
1. Schreiben: Können Sie mir wohl die Telefonnummer des zuständigen Bearbeiters meiner Bank mitteilen?
Gut, o.k., das war kein Schreiben, das war eine Email die ich bekommen habe. Aber ich bin doch nicht in der Bank beschäftigt. Ich überweise nur Geld auf die Bank, die mir diese Person angegeben hat. Und die Auskunft bin ich nun auch nicht. Ich frag meinen Stromanbieter doch auch nicht nach der Telefonnummer meiner Bank. Wie kommen die Leute auf so was?
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Zuletzt bearbeitet am 19.03.2010 17:18