Spenden ist gut, aber richtig!

Spenden bringt Vorteile Spenden bringt Vorteile
Spenden bringt Vorteile
Spenden bringt Vorteile

So langsam beginnt wieder die Zeit, in der vermehrt die Spendensammler vor der Tür stehen. Jedes Jahr zu Weihnachten werden zudem mitleiderregende Werbungen geschaltet.

Auch in den Städten gibt es wieder vermehrt Stände, an denen man am besten sofort etwas spenden soll. Bei der Masse an Organisationen ist es wirklich schwer, die Richtige zu finden. Vor allem für Spenden-Neulinge ist ziemlich schwierig zu durchschauen, welche Organisationen auch wirklich seriös sind.

Immer wieder hört man davon, dass die Spenden gar nicht bei den Kindern und Bedürftigen ankommen. Dabei gibt es gewisse Methoden, wie man herausfindet, ob diese Organisation auch wirklich seriös ist.


Wie geht man bei einer Organisationssuche vor?

Spenden auf die richtige Weise

Spenden auf die richtige Weise

Zuerst sollte man auf sein eigenes Bauchgefühl hören. Wenn einem in der Stadt eine Postkarte mit einer völlig übertriebenen Leidensgeschichte in die Hand gedrückt wird, dann ist das wahrscheinlich nicht der richtige Weg, um zu spenden.

Hinter diesen Spendensammlern können große Banden stecken, die europaweit die gleiche Masche einsetzen.

Auch wenn es einem schwerfällt, sollte man in diesem Moment stark bleiben.

Aber auch die Spendeneintreiber, die an die Haustüren kommen und mit Druck arbeiten, sollten nicht unterstütz werden. Wenn man in solchen Momenten schon ein schlechtes Gefühl hat, muss man sich mit der Spende zurückhalten.

Wenn man sich auch erst mal entschieden hat, welcher Organisation man helfen möchte, ist der wichtigste Schritt schon getan. Hat man vor eine höhere Summe zu spenden, ist es ratsam, sich mit dem Verbund direkt in Verbindung zu setzen. Gerade bei Vereinen, die ihre Finanzen offen legen, kann man davon ausgehen, dass das Geld auch für die richtige Zwecke genutzt wird.


Am besten fordert man den Jahresbericht an, denn Vereine, die es ernst meinen, legen die Finanzen immer offen. Aus diesem Bericht kann man erkennen, wie viel von dem Geld in die Verwaltung und Werbung gesteckt wird. Außerdem hat es den Vorteil, dass der Verband dann wahrscheinlich von dem Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist und man somit steuerliche Begünstigungen erhält.

Hören Sie auf ihr Bauchgefühl

Hören Sie auf ihr Bauchgefühl

Man hat aber auch die Möglichkeit, sich bei dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen zu informieren.

Das dzi führt eine Liste mit rund 250 seriösen Organisationen, deren Methoden und Jahresberichte geprüft wurden.

Zum Beispiel werden dort auch die SOS Kinderdörfer weltweit angezeigt.

Wie man auf der verlinkten Homepage sehen kann, kann man hier immerhin auswählen, für welches Land die Spende bestimmt sein soll. Das ist toll. Außerdem sind die SOS Kinderdörfer sehr bekannt und akzeptiert.

Wenn man nochmal auf die dzi Homepage klickt, kann man auch eine Suchmaske entdecken, in der man angibt, wie man eigentlich spenden möchte. Da kann man im Menü zuerst den Arbeitsbereich und dann das Land auswählen. So wird einem das gezielte Spenden erleichtert. Zu den jeweiligen Organisationen erhält zudem direkt eine Einschätzung und den Nachweis über das entsprechende Spendensiegel von dzi selbst. So geht man den sichersten Weg und weiß, dass das Geld auch wirklich an dem Bestimmungsort investiert wird.

Es ist schön, wenn man durch eine Spende etwas helfen kann. Für uns in Europa ist es meistens nicht viel Geld. Aber in den bedürftigen Regionen kann man damit viel erreichen. Deswegen ist es besonders wichtig, dass dieses Geld auch wirklich denen zugutekommt, die es benötigen. Da ist es gut, dass es solche Institute wie das dzi gibt, die einem bei der Auswahl helfen.


Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

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