Steuererklärung 2013: Das sollten Sie wissen

Steuer 2013

Seit Anfang des Jahres traten einige Änderungen im Steuergesetz auf. Damit sind zahlreiche Gesetzänderungen gemeint, die der Gesetzgeber sogar rückwirkend für 2013 geltend gemacht hat. Steuererklärungen müssen in der Regel bis spätestens 31. Mai abgegeben werden, wenn man aber die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch nimmt, muss man seine Steuererklärung bis 31. Dezember einreichen. Welche Änderungen für Sie persönlich relevant sind oder ob ein Steuerklassewechsel infrage kommen könnte – all das erfahren Sie in diesem Beitrag. 

Wechsel der Steuerklasse

Man muss nicht sein Leben lang in der gleichen Steuerklasse bleiben. Manchmal kann sich ein Wechsel der Steuerklasse für den Steuerzahler lohnen. Vor allem aber dann, wenn Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit droht, könnte ein Wechsel einige Einsparungen mit sich bringen.

Mit der günstigen Steuerklasse III (Verheiratete) oder Steuerklasse II (Alleinstehende mit Kind) kann man von der Seite des Staates mit höherer Hilfe rechnen. Das betrifft auch das Elterngeld: Hier kann ein frühzeitiger Wechsel der Steuerklasse (mindestens sieben Monate vor der Geburt) von Bedeutung sein.

Berechnung der Reisekosten

[sws_grey_box box_size=“670″]Ab 2014 gelten neue Regeln im Bereich Reisekostenabrechnung. Durch den Begriff „erste Tätigkeitsstätte“ des Arbeitnehmers wird der alte Begriff „regelmäßige Arbeitsstätte“ ersetzt. Unter „erste Tätigkeitsstätte“ versteht man jede ortsfeste betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers, allerdings handelt es sich dabei auch um ein Ort eines Kunden, wenn der Arbeitnehmer solchem dauerhaft zugeteilt ist. Tägliche Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte werden mit der Entfernungspauschale von 0,30 Euro pro Entfernungskilometer abgerechnet. Alle anderen Fahrten, sei es zur Einrichtung des Arbeitgebers oder zu seinem Auftraggeber, berechnet man ab 2014 als Reisekosten mit einer Kilometerpauschale von 0,30 Euro oder den tatsächlich nachgewiesenen Fahrtkosten. [/sws_grey_box]

Neue Verpflegungspauschalen

Neue Verpflegungspauschalen werden ab diesem Jahr einfacher in der Abrechnung. Für Dienstreisen im Inland gibt es nur noch zwei Zeitintervalle mit unterschiedlichen[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Pauschbeträgen [/sws_highlight] . Relevant für die Berechnung ist jetzt die Abwesenheitsdauer von der Wohnung. Ist der Arbeitnehmer mehr als acht Stunden abwesend, erkennt das Finanzamt in der Zukunft zwölf  Euro an. Wenn die Abwesenheitsdauer 24 Stunden übersteigt, werden künftig 24 Euro Verpflegungspauschale abgerechnet.

Bei geschäftlichen Auslandsaufenthalten werden entsprechend 120 Prozent beziehungsweise 80 Prozent nach dem[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Bundesreisekostengesetz [/sws_highlight] geltenden Auslandstagegeldrecht abgegolten. Für die Zweitwohnung und bei doppelter Haushaltsführung erkennt das Finanzamt ab 2014 bis zu 1000 Euro an. Damit entfällt auch die bisherige Begrenzung auf 60 Quadratmeter für die Wohnung.

Ausgaben für Technik und Büro

Als Arbeitgeber darf man seinen Mitarbeitern weiterhin betriebseigene Computer, Smartphones und Tablets samt Software überlassen, ohne dass sie diese Gegenstände [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]als Vorteile versteuern [/sws_highlight]  müssten. Diese Regelung hat ihre Gültigkeit auch dann, wenn  der Arbeitnehmer diese Geräte auch privat nutzt.

Wenn der Steuerbescheid – wegen eines Einspruchs – noch nicht bestandskräftig ist, gilt diese Gesätzänderung[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]rückwirkend [/sws_highlight] bis zum Jahr 2004.

Steuererklärung – das kann man als Arbeitnehmer absetzen (Stand 2013)

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Chris Schäfer

Über Dariusz Strenziok (36 Artikel)
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