Vermögensaufbau mit Festgeld

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Festgeldvergleich

Der „normale“ Sparer kann es sich in den seltensten Fällen leisten, sein Geld in Aktien, Immobilien oder in andere Wertanlagen anzulegen.

Das Risiko ist in der Regel einfach zu hoch und ein Totalverlust können sich nur die wenigsten leisten.

Stattdessen legt der durchschnittliche Sparer lieber sein Geld auf Tagesgeld- und Festgeldkonten an. Für Tagesgeld erhält man zwar keine besonders hohen Zinssätze, aber dafür kann man jederzeit über sein Geld verfügen. Anders verhält es sich mit Festgeld. Hier legt man das Geld für einen festgelegten Zeitraum fest an und kann nur in Ausnahmefällen darauf zurückgreifen.

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Allgemeines zum Festgeld 2013
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Beispielsweise über ein vorher vereinbartes Sonderkündigungsrecht. Im Gegenzug für die mindere Verfügbarkeit sind dafür dann die Zinssätze höher als auf Tagesgeldkonten. Für Festgelder gibt es übrigens in aller Regel zwei Varianten. Entweder man verzinst eine feststehende Summe, beispielsweise 5000€ fest, oder man zahlt monatlich einen bestimmten Betrag wie etwa 100€ auf das Festgeldkonto ein. In beiden Fällen kann man über die angesparte Summe erst nach Fälligwerden des Festgeldes verfügen.

Allgemeines zum Festgeld 2013

Allgemein muss man beim Festgeld, wie bei allen anderen Finanzanlagen auch, natürlich stets die Konditionen vergleichen und sich vor der Unterschrift genau informieren. Gerade bei Festgeld sind die Zinssätze oft gestaffelt. Man erhält zum Beispiel für ein Jahr Festanlage 2,5% Zinsen auf den Betrag, für drei Jahre 3,5% Zinsen und für fünf Jahre einen Zinssatz in Höhe von 4,5%.

Was man vielleicht nicht unbedingt erwartet, dass gerade kleine Banken oft höhere Zinssätze für Festgeld bieten. Hintergrund ist, dass kleine Banken viel mehr von den Kapitaleinlagen ihrer Kunden abhängig sind. Trotzdem sollte man hier natürlich nicht blind ein Festgeldkonto einrichten, sondern insbesondere auf die Einlagensicherung achten, denn die ist bei kleinen Banken meist nicht besonders hoch.

Auch erhält man höhere Zinssätze bei sogenannten Direktbanken. Hierbei handelt es sich um Bankinstitute, welche entweder kein Filialnetz und nur einige wenige Geschäftsstellen haben, sondern bei denen alles über das Internet und zum Teil auch Telefon abgewickelt wird. Da die Banken über keinen großen Verwaltungsapparat verfügen, sparen sie sich auch die Kosten von diesem und können diese Ersparnis an ihre Kunden in Form höherer Zinsen weitergeben.

Tagesgeld und Festgeld Vergleich – ARD Ratgeber Geld

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Nimmt man eine Summe in Höhe von 10.000€, die über einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt werden soll, würde man bei einem Vergleich aktuell folgende Konditionen erhalten:

Bei Banken wie der Privatbank, der „DenizBank AG“ und der „ppb direkt“ würde man einen Zinssatz zwischen 3,20% und 2,20% für sein Geld erhalten.

Hier ist jedoch das Problem, dass es sich nicht um bekannte Banken, sondern um unbekannte Institute handelt. Daher sollte man sich zuvor genau informieren, zu welchen Konditionen die Bank diese Anlage anbietet und wie die Sicherheiten geregelt sind. Weniger hohe Zinssätze erhält man zurzeit bei der Mercedes Benz Bank, bei der Targo Bank und bei der VW Bank. Die Zinsen betragen hier zwischen 0,80% und 1,25%. Das ist natürlich weit weniger als bei den anderen beiden Privatbanken, jedoch handelt es sich hierbei um namhafte Banken und nicht um unbekannte Institute.

Dass unbekannte Institute oft mit Vorsicht zu genießen sind, sieht man auch, wenn man den Vergleich mit einem Zeitraum von fünf Jahren wiederholt. Hier können diese vom Zinssatz nicht mehr mithalten, jedoch bieten jetzt die .comdirekt, Targobank und Mercedes Benz Bank fast annähernd so hohe Zinssätze an. Zusammengefasst kann man sagen, dass das Festgeld als Geldanlage, gerade was höhere Summen betrifft, eine sehr sichere Anlage ist. Jedoch sollte man gerade bei den momentan niedrigen Zinssätzen kein Festgeld mit zu langen Laufzeiten anlegen, da sich die Zinssätze vielleicht in den nächsten Jahren erholen könnten.

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Rupert Trischberger

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