Volkssport Campen

Warum das Campen so beliebt geworden ist und was man dazu braucht

Hunderte Zeltplätze in Deutschland und dem europäischen Ausland laden zu einem Urlaub im Grünen ein. Ob an den Alpen, am Meer oder in der Nähe großer Städte; Camping ist mittlerweile überall möglich und auch wer weit hinaus will, findet mit Zelt oder Wohnwagen ein Plätzchen an fast allen Orten der Welt. Mit Preisen von wenigen Euro pro Nacht und Person schlägt das Camping Hotel die Herbergen und Ferienwohnungen eindeutig.

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Campingurlauber müssen übrigens nicht zwingend auf Komfort verzichten, da viele Zeltplätze in Deutschland und dem EU-Ausland sanitäre Anlagen, Strom und WLAN anbieten. In anderen Ländern kann die Lage freilich anders aussehen. Darauf muss man vorbereitet sein und bewusst verzichten können, wenn man eine größere Reise plant.
Die Anschaffungskosten fürs Camping kommen allerdings sehr stark auf die Wahl des Übernachtungs- und Reisemittels an.

Das Camping lässt sich hervorragend mit dem Unterwegssein verbinden, der Weg ist keine Zwischenstation, sondern ein Teil des Urlaubs (oder Abenteuers). Mit dem Zelt lässt sich eine Kanutour verbinden, eine Safari im Wüstenjeep, Eisklettern oder Wandern. Ein Wohnwagen oder Wohnmobil ist wesentlich komfortabler als ein Zelt und bietet besseren Schutz vor der Witterung. Daher eignet er sich besser für den stationären Urlaub mit Ausflügen in die Umgebung oder Reisen in ferne Länder.

Campingurlaub | Diese Dinge brauchen Sie

  • Eine Unterkunft, also ein Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil. Mit der Strandmuschel aus dem Supermarkt kann man bestenfalls ein Sommerwochenende am Badesee zelten, für größere Unternehmungen kann aber ein Fachgeschäft aufgesucht werden.Das Zelt auf- und abzubauen, sollte man auch im Dunkeln und bei schlechtem Wetter geübt haben, bevor es auf die Reise geht. Wohnwagen und Wohnmobile müssen den Verkehrsvorschriften der Zielländer entsprechen, ein Ersatzrad kann nicht schaden.
  • Kleidung für die erwartete Witterung. Hier müssen sich Camper vorher gut informieren, denn das Wetter kann sich auch ändern und ist stark Jahres- und Tageszeiten abhängig. Eine gute Regenjacke, ein dicker Pulli und sicheres Schuhwerk sollten daher unbedingt mitgenommen werden. Der Rest kann nach dem Zwiebelprinzip (Lage für Lage, Schicht für Schicht) an- und ausgezogen werden.
  • Ein Schlafsack pro Person ist empfehlenswert und er muss auf die Witterung während der Reise abgestimmt sein. Hier sollte man die Herstellerangaben beachten und sich bestenfalls im Fachgeschäft beraten lassen.
  • Kochgeschirr und Essen ist zwingend nötig, egal ob man über offenem Feuer kocht oder die Kochstellen mancher Zeltplätze benutzt. Ein Set aus einer Pfanne, ein oder zwei Töpfen, Geschirr (am besten aus Plastik oder Metall, Porzellan zerbricht schnell) und Besteck ist das Mindeste, was man beim Camping zum Kochen mitführen sollte. Lebensmittel werden am besten in Plastikbehälter und Kanister umgepackt. Gerade für das Trekking und den Aufenthalt in Ländern mit schlechter Infrastruktur gilt, dass Wasser immer abgekocht, in Flaschen gekauft oder – wenn aus einer natürlichen Quelle geholt – mit einem Filtersystem gereinigt werden sollte. Es gibt verschiedene Kochsysteme, am besten sind Gas- und Benzinkocher, da Brennstoff hierfür weltweit einfach zu bekommen ist.

    Wohnwagen

    Wohnwagen

  • Ausreichendes Kartenmaterial der Reiseroute ist ratsam. Ist man querfeldein unterwegs, sollten topografische Karten im Maßstab 1:50000 nicht fehlen, denn eine größere Karte schafft eine gute Übersicht. Grundsätzlich gehört ein guter Straßenatlas in ein Wohnmobil und das auch in den Zeiten der Navigationsgeräte.
  • Um Medizin in ausreichenden Mengen sollte man sich vor Reiseantritt kümmern, ebenso wie um Impfungen, eine kleine Reiseapotheke (vor allem für Verletzungen), Vorkehrungen gegen Allergien und die Auffrischung der Erste Hilfe-Kenntnisse.
  • Ob im Wohnmobil oder im Zelt ist Camping der immerwährende Kampf gegen Stechmücken und andere lästige Insekten. Ein Fliegennetz und Abwehrsprays sind hier ans Herz gelegt. Viele andere Kleinigkeiten erleichtern den Alltag, es kommt aber auf die genauere Planung der Reise an.
  • Mit der Familie und mit Freunden ist es am schönsten zu reisen. Um sich etwas zu entspannen sind Spiele für gemeinsame Betätigungen geeignet. Ein kleines Brett- oder Kartenspiel sorgt für Kurzweil, selbst wenn es draußen schüttet und der geplante Ausflug sprichwörtlich ins Wasser fällt.

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