Zahlungen mit Western Union oder MoneyGram: Das sollten Sie beachten

WesternUnion

Bargeldtransfers sind in manchen Situationen die einzige Möglichkeit, das Geld sicher von A nach B zu bewegen. Wenn man zum Beispiel bei einem Urlaub sein Portemonnaie verliert, kann die Familie oder Freunde innerhalb von Minuten einen bestimmten Geldbetrag durch den Bargeldtransfer bereitstellen. Diese Zahlungsmethode ist bei Migranten ziemlich populär, weil sie oft über kein eigenes Bankkonto im Migrationsland verfügen und auf diese Weise Geld von ihren Familien aus der Heimat bekommen. Um diese Dienste sicher nutzen zu können, sollte man jedoch einige Dinge beachten.  

Bargeldtransferdienste beim Online-Shopping fraglich

[sws_green_box box_size=“670″]Man sollte sich vor allem an diese Regel halten, wenn man Geld mittels Bargeldtransferdienst verschickt: Der Empfänger sollte unbedingt persönlich bekannt sein beziehungsweise man sollte ihm vertrauen können. Deswegen ist es wenig empfehlenswert, Bargeldtransferdienste beim Onlineshopping zu verwenden. Ein seriöser Onlineshop wird sowieso keine Zahlungen mittels Western Union, MoneyGram & Co. verlangen. Der Hauptgrund dafür liegt in erster Linie an dem Preis. Online-Bargeldtransfers überzeugen zwar durch Schnelligkeit und sind sehr praktisch, allerdings sind sie im Vergleich zu herkömmlichen Zahlungsmethoden auch teurer. Für Internet-Betrüger sind bargeldlose Geldtransfers optimal, weil sie Geldbeträge praktisch „anonym“ abheben können. Dafür reicht es nur, wenn sie einen gefälschten Ausweis vorlegen. Für die Behörden ist es somit schwer, solche Betrügereien aufzudecken. [/sws_green_box]

Betrugsmöglichkeiten bei Bargeldtransferdiensten

Es gibt einige Betrugsfelder, bei denen missbräuchlicher Einsatz von Bargeldtransferdiensten praktiziert wird. Hier einige davon:

    • Kleinanzeigen-Betrug: In der Opferrolle können hier genauso Käufer (Vorschussbetrug) wie auch der Verkäufer sein ([sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Treuhandbetrug [/sws_highlight] ).
    • Mietbetrug im Netz: Ein vermeintlicher Vermieter verlangt beispielsweise von Urlaubsunterkünften oder gut gelegenen „Schnäppchen-Wohnungen“ eine Vorauszahlung per Western Union.
    • Ob bei Lottogewinnen, Darlehen oder bei sogenannten Lovescams werden meist Vorauszahlungen verlangt.
    • Fake-Shops im Internet: Solche Geschäfte verlangen von den Käufern oft eine Zahlung mittels Bargeldtransfer.

Was können Opfer tun?

Wenn man einem Online-Betrüger zum Opfer fällt, gibt es praktisch keine Chance mehr, über den Zahlungsmittelanbieter selbst wieder zu eigenem Geld zu kommen. Das Geld ist meistens für immer verloren, was bleibt, ist nur eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. In folgenden Situationen sollte man stutzig sein und[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]vorsichtig [/sws_highlight] handeln:

  • bei allzu guten Angeboten sollte man besonders aufpassen, es handelt sich meistens um einen Betrugsversuch.
  • bei Online-Auktionen: Bekommt man einen Zuschlag und der Verkäufer akzeptiert nur Bargeldtransfer, sollte man davon die Hände weglassen.
  • Man hat etwas verkauft hat und bekommt dafür einen Scheck, der viel höher ist als der ursprünglich verlangte Betrag. Wenn man daraufhin gebeten wird, den zu viel bezahlten Betrag [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]per Geldtransfer [/sws_highlight] zu erstatten, handelt es sich in der Regel um einen Betrug.
  • Bei Kreditangeboten: Bekommt man einen billigen Kredit angeboten, doch zuerst soll man die anfallenden Gebühren oder sogar die ersten Raten per Geldtransfer begleichen, ist es ebenfalls von einer Straftat auszugehen.

Wie funktioniert WesternUnion

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Artikelbild: © panthermedia.net / nednapa chumjumpa

Über Dariusz Strenziok (36 Artikel)
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