Barrierefreies Bauen und Modernisieren: richtige Finanzierung finden

Barrierefreies Wohnen

Das Thema „Barrierefreies Wohnen“ ist nicht nur für ältere Menschen oder Körperbehinderte ein wichtiges Anliegen. Jeder, der beim Bau oder Modernisierung seiner eigenen Immobilie zukunftsorientiert planen will, kann mit einer günstigen Finanzierung rechnen. Unterschiedliche Förderprogramme in Deutschland gewähren den Hausherren zahlreiche Zuschüsse oder Darlehen.

KfW-bank bietet Fördermittel an

[sws_yellow_box box_size=”670″]Diejenigen, die in diesem Jahr ihre Wohnung oder Haus altersgerecht anpassen wollen, können weiterhin zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bekommen. Interessant ist vor allem das Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit“, mit dem KfW den Umbau von Toiletten, Bädern, Verbreitung von Fluren in der Wohnung oder den Einbau von Liften fördert. Die Umbaukosten können mit KfW-Hilfe zu 100 Prozent finanziert werden. Pro Wohneinheit können die Kreditnehmer bis zu 50.000 Euro Darlehen beantragen. Dieser Kredit kann auch mit andern Förderprogrammen kombiniert werden, um beispielsweise eine energetische Sanierung durchzuführen. [/sws_yellow_box]

Förderprogramme durch Bundesländer

Einzelne Bundesländer bieten seinen Einwohnern Zuschüsse und kostengünstige Kredite zur Finanzierung der barrierefreien Umbaumaßnahmen an. Mit der Vergabe dieses Darlehens sind Staats- oder Landesbanken beauftragt. Das Land Nordrhein-Westfallen entwickelte ein Programm „Reduzierung von Barrieren“, das von der NRW-Bank finanziert wird.

Im Rahmen dieser Finanzierung können die Bedürftigen ein Darlehen in der Höhe von [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]maximal 15.000 Euro [/sws_highlight]  pro Wohnung beantragen. Wenn man sich für barrierefreie Umbauarbeiten entschieden hat, die man mithilfe von staatlichen Krediten finanzieren möchte, sollte man aufpassen: Die Bauarbeiten müssen in fast allen Bundesländern nach der DIN-Norm 18040-2 durchgeführt werden.

Sozialversicherungen beteiligen sich an der Finanzierung

Barrierefreie Wohnräume werden auch von den gesetzlichen Versicherungen bezuschusst. Alles, was man dafür tun muss, ist vor Baubeginn den Antrag auf finanzielle Unterstützung zu stellen.[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Krankenversicherung [/sws_highlight] beteiligt sich auch finanziell an solchen Bauvorhaben: Sie erstattet die Baukosten, die ein barrierefreies Wohnen möglich machen und darüber hinaus dazu beitragen, die Arbeitsfähigkeit und Mobilität der Einwohner auf entsprechendem Niveau zu erhalten.

Wenn keine Einstufung in eine Pflegestufe vorliegt, greift die gesetzliche Pflegeversicherung, indem sie einen Zuschuss für barrierefreie Baumaßnahmen bewilligt. Die maximale Höhe dieser Aufwendung liegt bei 2.557 Euro. Von der Seite der gesetzlichen Rentenversicherung kann man auch Unterstützung erwarten. Um davon zu profitieren, müssen mindestens 180 Beitragsmonate oder der Bezug einer Erwerbsunfähigkeitsrente vorliegen.

Die Aussicht auf [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Wiedereingliederung ins Berufsleben [/sws_highlight]  ist eine weitere Voraussetzung. Finanzielle Hilfe bekommen die Bauherren auch von der gesetzlichen Unfallversicherung, die dann über die Wohnungshilfe der Unfallversicherung erfolgt.

Welche Rechtsansprüche gelten

Das Schwerbehindertengesetz regelt die Ansprüche auf finanzielle Unterstützung. Viele Menschen können erst in einem barrierefreien Umfeld eigenständig und selbstbestimmt leben. Will man seine[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Rechtsansprüche [/sws_highlight] geltend machen, sollte man sich an das zuständige Sozialamt oder Bundesagentur für Arbeit wenden.

Diese Förderungsart unterstützt schwerbehinderte Menschen, die ohne diese Hilfe ihren Beruf nicht mehr ausüben könnten oder solche, für die keine andere Förderungsmöglichkeit besteht.

Barrierefrei – Besonderer Wohnkomfort nicht nur für Senioren / ARD Ratgeber Bauen + Wohnen

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Artikelbild: ©panthermedia.net Randolf Berold

Über Dariusz Strenziok (36 Artikel)
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