Betongold | Vor- Nachteile und Besonderheiten

Betongeld als neue Anlage Betongeld als neue Anlage
Betongeld als neue Anlage

Betongeld als neue Anlage

Die Zeiten für Sparer werden wegen der Wirtschaftskrise in Europa immer schwieriger, deswegen ist für viele von ihnen die Anlage in Immobilien oder auch Betongold, interessant geworden.

Denn wer sein Geld in Wohnungen oder Häuser investiert, der braucht keine Angst zu haben, dass es am Ende durch die Inflation entwertet wird. Da viele Deutsche die Vorteile dieser Finanzanlage erkannt haben, legen sie ihre Ersparnisse in Betongold an.

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Besonderheiten bei der Anlage
Vor- und Nachteile von der Anlage
Vor- und Nachteile von Betongold auf einen Blick
Fazit [/sws_yellow_box]

Hinzu kommen die niedrigen Zinsen für die Spareinlagen und der niedrige Hypothekenzins. Dies führt dazu, dass sich viele Wohnungssuchende sagen: „Lieber kaufe ich mir eine gebrauchte Immobilie, finanziere diese mit zwei Prozent Zinsen, anstatt mir eine Wohnung zu nehmen und Miete zu bezahlen.“

Besonderheiten bei der Anlage

Die Anlage in Betongold ist einer der Gründe dafür, dass es in den Großstädten kaum noch günstige Mietwohnungen gibt, da diese zunehmend in Eigentumswohnungen umgewandelt werden. Des Weiteren sind Immobilienbesitzer durch die Energieeinspar-Verordnung der Regierung fast gezwungen, ältere Wohnungen zu verkaufen. Denn sie müssen befürchten, dass die Anpassung dieser an die energetischen Richtlinien zu Sanierungsmaßnahmen führt, die hohe Kosten verursachen. Und auf die Miete können diese Kosten nur zum Teil umgelegt werden.

Wohnungssuchende sind somit gezwungen, sich eine Neubauwohnung zu suchen, die aber hohe Mietkosten verursacht, die durch die Einsparung in den Betriebskosten nicht amortisiert werden. Gerade in Großstädten, wie beispielsweise München, ist eine Mietwohnung für den Mittelstand kaum noch zu bezahlen, geschweige denn, für finanzschwache Haushalte: Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfeempfänger, Leiharbeiter. Die Immobilienbranche ist nicht an diesen Menschen interessiert, denn hier geht es einfach nur ums Geld. Finanzschwache Haushalte interessieren weder Vermieter noch Immobilien Makler.

Betongold – Finanzkrise macht Immobilien attraktiver | Made in Germany

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Vor- und Nachteile von der Anlage

Wenn eine Immobilie leer steht, wirft sie keine Erträge ab, trotzdem muss man sie instand halten. So können Kosten in einer Zeit anfallen, wo die Immobilie keine Erträge einbringt.

Deswegen gilt es beim Betongold, die Vermietbarkeit des Objekts im Auge zu behalten. Dafür ist wiederum ein attraktiver Standort mit einer guten Infrastruktur wichtig.

Das bedeutet, es muss eine gute Verkehrsanbindung gegeben sein, außerdem sollten sich Kinderspielplätze und Einkaufszentrum in der Nähe des Objekts befinden. Für den Anleger wäre es gut, wenn er sich über den örtlichen Mietspiegel rechtzeitig informieren würde, sodass er einen Überblick über die zu erzielenden Mieten erhält.

Des Weiteren kann es auch vorkommen, dass das Objekt zwar vermietet ist, aber der Mieter nicht oder nur unregelmäßig die Miete bezahlt. Auch für solche Fälle sollten Anleger in Immobilien gewappnet sein und diese in die Finanzierung mit einplanen. Und zwar so, dass ein finanzieller Puffer entsteht, der beim Eintritt von finanziellen Problemen dafür sorgt, dass nicht gleich die ganze Finanzierung in sich zusammenfällt.

Wer eine Immobilie kauft und vermietet, kann Steuervorteile in Anspruch nehmen. So ist eine lineare Abschreibung der Anschaffungskosten über einen Zeitraum von 50 Jahren und einer jährlichen Abschreibungsrate von zwei Prozent möglich. Handelt es sich um ein Objekt, das vor 1925 gebaut wurde, verkürzt sich der Abschreibungszeitraum um 10 Jahre auf 40 Jahre bei einer jährlichen Abschreibungsrate von 2,5 Prozent des Kaufpreises. Den Grundstückswert kann der Anleger nicht abschreiben, sondern nur den Wert des Gebäudes, weswegen er von den Anschaffungskosten abzuziehen ist.

Ein weiterer Vorteil von Betongold ist, dass Anleger die mit der Finanzierung anfallenden Schuldzinsen als Werbungskosten steuerlich geltend machen können, das gilt aber nicht für die Tilgungsanteile. Was für viele Anleger ärgerlich ist, erweist sich beim Betongold als Vorteil: die aktuell niedrigen Zinsen. Denn die bedeuten, dass Hypotheken derzeit billig sind, wodurch eine Immobilie günstig finanziert werden kann. Anleger sollten sich die derzeit günstigen Zinsen sichern, indem sie bei großen Teilen der Finanzierungssumme auf lange Zinsbindungen bauen, was auch mehr Planungssicherheit bringt.

Vor- und Nachteile von Betongold auf einen Blick

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Für Betongeld spricht:


• Streuung der eigenen Finanzanlage
• Schutz in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
• Wohnraum wird immer benötigt
• Im Regelfall Wertstabilität, zumindest wenn der Standort stimmt
• Anlage in Sachwerten, deswegen Inflationsschutz
• Nachfrage nach energieeffizientem Wohnraum nimmt zu
• Immobilien kann man im Alter selbst nutzen
• Schutz vor steigenden Mieten und Vermieterwillkür

Gegen Betongold spricht:


• Relativ hohes Mietausfallrisiko durch Leerstand, Mietnomaden.
• Mieterfreundliche Gesetzgebung
•Hohe laufende Kosten durch Instandhaltungs- und Umbauarbeiten
• Keine degressive Abschreibung mehr möglich, nur noch lineare
• Relativ hohe Transaktionskosten (Notarkosten, Grunderwerbssteuer etc.)
• Nur geringe Chancen auf Wertsteigerung
• Hoher Verwaltungsaufwand (Nebenkostenabrechnung etc.)
• Günstige Mietwohnungen für finanzschwache Haushalte gibt es kaum noch
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Immobilienboom – immer mehr wollen nach Berlin | Made in Germany

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Fazit:

Die Anlage in Betongold ist sowohl mit Chancen als auch mit Risiken für den Anleger verbunden. Die bedeutungsvollste Auswirkung ist, dass dadurch Wohnraum für finanzschwache Haushalte nahezu unbezahlbar wird.

Hier müsste also der Stadt gegensteuern und diesen Haushalten finanzielle Hilfe bieten.

Andererseits führt Betongold dazu, dass die Nachfrage nach energieeffizientem Wohnraum zunimmt.

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Mariusz Blach

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