Förderungen zum Pilotenschein

Pilotenschein machen Pilotenschein machen
Pilotenschein machen

Pilotenschein machen

Für viele Männer und zunehmend auch Frauen ist es ein großer Traum, ihre Begeisterung für das Fliegen wahr zu machen.

Der erste Schritt zur Verwirklichung ist der Pilotenschein.

Inhalt des Artikels
Video Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten
Fördermöglichkeiten beim Erwerb des Pilotenscheins zur Hobbyfliegerei
Fördermöglichkeiten beim Erwerb einer Fluglizenz zum Berufspiloten
Fazit
Quellen der Recherche
Der Helikopter “Guimbal
Kosten einer “Pilotenschule

Der Traum vom Fliegen. Egal ob man „nur“ ein Segelflugzeug steuern möchte oder gleich die große berufliche Karriere als Verkehrsflugzeugführer im Blick hat – immer beginnt alles mit dem Erwerb der entsprechenden Fluglizenz. Da beginnt für viele aber auch leider das Dilemma. Die Ausbildung kostet Geld und je nach dem welches Flugzeug man später steuern möchte kostet der Pilotenschein sogar viel Geld.

Im folgenden Artikel werden daher die Wege und Fördermöglichkeiten zum Pilotenschein für Flächenflugzeuge und Helikopter dargestellt. Zunächst sollte sich jeder darüber klar werden, ob er das Fliegen nur in Form eines Hobbys betreiben möchte, oder ob der Erwerb einer Fluglizenz in eine spätere berufliche Tätigkeit münden soll.

Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten – Faszination Fliegen

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Fördermöglichkeiten beim Erwerb des Pilotenscheins zur Hobbyfliegerei

Die klassische Fluglizenz für den Hobbypiloten war und ist der Segelflugzeugschein. Die Berechtigung wird meist im Rahmen einer Mitgliedschaft in einem örtlichen Segelflugverein erworben.

Die Fördermöglichkeiten für den Flugschein ergeben sich aus der Möglichkeit, die eigene Arbeitsleistung bei der Wartung der Flugzeuge und der Pflege des Clubgeländes mit einzubringen.

Die so erworbenen Arbeitspunkte können dann in Flugstunden umgemünzt werden. Wer bereit ist, einen hohen Zeitanteil für den Club zur Verfügung zu stellen, kann also vergleichsweise günstig zum Segelflugschein gelangen. Ideal für Schüler und Studenten. Die nächsthöhere Fluglizenz, die SPL-F, berechtigt zum Fliegen motorisierter Ultraleichtflugzeuge und kostet etwa 5500 bis 6000 Euro. Die Fördermöglichkeiten im Rahmen einer Vereins-Mitgliedschaft sind ähnlich, wie beim Segelflugschein, wobei der Anteil an Flugvereinen, die Fluglehrer für Ultraleichtflugzeuge haben, relativ klein ist.

Darüber angesiedelt ist die PPL Privatpiloten-Lizenz. Sie berechtigt zum Fliegen von kleineren Sportflugzeugen, z.B. einer Cessna oder ähnlichen Fluggeräten. Bei Kosten von 10.000 bis 12.000 Euro für die Ausbildung und Betriebskosten, die deutlich über 50 Euro pro Stunde liegen, ist hier eine gut gefüllte Hobbykasse erforderlich, zumal es den unterstützten Erwerb durch einen Verein oder andere Fördermöglichkeiten hier in der Regel nicht mehr gibt.

Fördermöglichkeiten beim Erwerb einer Fluglizenz zum Berufspiloten

Die Fördermöglichkeiten für angehende Berufspiloten sind davon abhängig, wo man seine Ausbildung macht. Im Folgenden eine Aufzählung:

  • Bundeswehr

Die Ausbildung bei der Bundeswehr ist im Rahmen einer Offizierslaufbahn und der damit verbundenen Verpflichtung zum Berufssoldaten möglich. Wer die umfangreichen Einstellungstests besteht und angenommen wird, bekommt die Ausbildung ohne einen Eigenanteil gestellt. Eine Umschreibung der Lizenz, nach dem geplanten Ausscheiden bei der Bundeswehr, in eine zivile Flugzeugführerlizenz und die Beschäftigung bei einer Fluggesellschaft ist durch das Überangebot an verfügbaren Piloten zurzeit jedoch schwierig. Auf jeden Fall entstehen Kosten für die Musterzulassung, für die es nur selten eine Unterstützung durch die Fluggesellschaften gibt.

  • Polizei und Zoll

Die Polizei und die Zollbehörden unterhalten eine Flotte von Hubschraubern zur Einsatzunterstützung. Eine Ausbildung zum Helikopterführer ist, wie bei der Bundeswehr, nur im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit bei Polizei oder Zoll möglich, dann aber für den Auszubildenden kostenfrei.

Es gibt, auch bei fachlicher und medizinischer Eignung, leider dennoch keine Garantie auf eine Ausbildung. Vielmehr wird, bei Bedarf, aus einem Pool von grundsätzlich interessierten und geeigneten Mitarbeitern, die schon einige Jahre im normalen Polizei- oder Zolldienst stehen, ausgewählt. Durch die geringe Anzahl an benötigten Piloten ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Ausbildungsplatz als recht gering einzustufen.

  • Gemeinnützige Organisationen

Der ADAC und die Deutsche Rettungsflughilfe (DRF) bilden derzeit keine Piloten aus.

  • Fluggesellschaften

In Deutschland bildet die Lufthansa Verkehrsflugzeugführer für sich und andere Airlines aus. Die Zeiten, in denen die Ausbildung kostenfrei war, sind allerdings lange vorbei. Heute wird erwartet, dass der angehende Berufspilot einen großen Teil der Kosten selbst übernimmt. Die Fördermöglichkeiten durch die Airlines beschränken sich oft nur auf die Vermittlung von Darlehen und eventuell einer Beschäftigungsgarantie nach bestandener Prüfung. Die gewährten Unterstützungen können von Jahr zu Jahr unterschiedlich ausfallen.

  • Private Flugschulen

Wer bei privaten Flugschulen seinen Flugschein mit dem Ziel einer Berufspilotenkarriere macht, muss die Kosten dafür selbst tragen. Viele Flugschulen sind aber Teil von Charterfirmen, die, bei entsprechendem Bedarf, gerne Piloten aus ihren Ausbildungskursen rekrutieren. Die Kosten zum Erlangen einer Lizenz hängen stark vom gewählten Flugzeug- oder Helikoptertyp in der Ausbildung ab.

Besonders Maschinen mit Kolbenmotor, wie der Helikopter Guimbal Cabri G2, eignen sich dabei für die Ausbildung. Durch sein geringes Gewicht und die durch den Kolbenmotor, im Vergleich zum Turbinenhelikopter, deutlich niedrigeren Betriebs- und Wartungskosten, sowie die gutmütigen Flugeigenschaften, ist er prädestiniert für die Schulung.

Fazit

Wer heute mit dem Gedanken spielt, eine Pilotenscheinausbildung zu beginnen, der sollte sich bezüglich der Fördermöglichkeiten genau überlegen, wo er seine Ausbildung macht und die jeweiligen Vor- und Nachteile genau gewichten. Neben allen notwendigen Überlegungen zum Thema der Kosten und Förderungen, sollte man aber eines nie aus den Augen verlieren: Der Traum vom Fliegen ist möglich!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Olaf Mades

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