Folgen von Handelsabkommen

Handelsabkommen mit Amerika Handelsabkommen mit Amerika
Handelsabkommen mit Amerika

Handelsabkommen mit Amerika

Trotz der immer stärker zunehmenden Globalisierung gibt es im Handel zwischen den einzelnen Ländern noch immer Handelsbeschränkungen.

Diese können unterschiedlicher Natur sein.

Zum einen können es Zölle sein, mit denen bestimmte Waren belegt sind, so dass ihr Import oder Export unattraktiv wird. Ein aktuelles Beispiel sind Zölle auf die Einfuhr von Solarmodulen in die Europäische Union. Diese werden zum Schutz der heimischen Wirtschaft erlassen. Zum anderen können es aber auch Embargos sein, mit denen ein bestimmtes Land belegt wird.

Momentan betrifft dies vor allem den Iran oder auch Syrien. Hier gibt es verschiedene Handelsbeschränkungen, um Ländern mit politisch schwieriger Lage, bestimmte Ressourcen nicht zukommen zu lassen. Dadurch versucht man sie in ihrem Handel und ihrer Versorgung einzuschränken und auch andere Länder zu schützen, indem man verhindert, dass sie Bauteile und ähnliches kaufen können, welche für die Produktion von Waffen, den Bau von Atomkraftwerken etc. dienen könnten.

Umgekehrt gibt es aber auch Handelsabkommen zwischen einzelnen Staaten. In den meisten Fällen sind dies Zollabkommen, bei denen die Staaten den Warenfluss untereinander zu vergünstigten Zollsätzen möglich machen. Aber auch andere Handelshemmnisse wie zum Beispiel Kontingente bei der Einfuhr bestimmter Waren werden damit abgebaut. Stattdessen werden zum Teil sogar noch Präferenzen angeboten, um den Handelsverkehr mit bestimmten Ländern zu fördern und zu begünstigen.

Inhalte des Artikels
Welchen Vorteil bringen Handelsabkommen?
Negativen Auswirkungen von Handelsabkommen

EU/US Handelsabkommen – aus ACTA würde nichts gelernt

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Welchen Vorteil bringen Handelsabkommen?

Handelsabkommen können für die heimische Wirtschaft günstig sein, wenn sie zu besseren Bedingungen Rohstoffe oder Teile importieren können, welche sie innerhalb ihres eigenen Landes nicht beschaffen können. Das kann daran liegen, dass der Rohstoff in der eigenen Region nicht vorhanden ist oder dass Teile benötigt werden, für die im eigenen Land keine Hersteller existieren.

Umgekehrt kann es aber auch sein, dass das eigene Land Waren oder Rohstoffe zur Verfügung hat, die ein anderes Land nicht hat, aber dringend benötigt. In diesem Fall fördern Handelsabkommen den Export dieser Waren und stärken sowohl die heimische Wirtschaft als auch die die des Partnerlandes.

Des Weiteren können Handelsabkommen auch dazu dienen, den Warenverkehr mit Ländern, die ein besonders wichtiger Handelspartner sind, zu erleichtern und zu unterstützen. So ist beispielsweise die USA einer der wichtigsten Handelspartner der Europäischen Union. Um die Wirtschaft beider Länder zu stärken und den Handel zusätzlich zu unterstützen, ist jetzt ein freies Handelsabkommen in Planung. Dieses soll einen freien Warenfluss zwischen beiden Ländern ermöglichen. Beschränkungen und Hemmnisse werden abgeschafft. Beide Länder profitieren davon, da sowohl Import als auch Export besonders attraktiv gegenüber dem Warenverkehr mit anderen Ländern werden.

Negativen Auswirkungen von Handelsabkommen

Gleichzeitig können sich Handelsabkommen aber auch negativ auswirken. Hat man beispielsweise ein Abkommen zu mit einem Land, welches bestimmte Waren besonders günstig anbietet, kann es für einheimische Unternehmen attraktiver sein, Waren zu importieren als diese bei Zulieferern im eigenen Land zu kaufen. Das würde die einheimische Wirtschaft negativ beeinflussen, indem Branchen die Nachfrage nach ihren Waren genommen wird.

Allgemein sind Handelsabkommen immer politische Instrumente, um in den Markt einzugreifen. Oftmals kann dies der heimischen Wirtschaft helfen, ebenso kann es aber passieren, dass sich dieser Eingriff in Angebot und Nachfrage nachteilig für einige auswirkt, da sich der Markt nicht mehr durch Angebot und Nachfrage selbst reguliert und ausgleicht.

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net jean-luc cochonneau

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