Forex Trading Strategien für den Anfänger

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Unter den vielen Anbietern von CFD Trading Plattformen gibt es auch immer wieder die Möglichkeit Foreign Exchange (auch unter dem Namen Forex bzw. FX bekannt), also Währungen, zu handeln.

Im Folgenden wird beschrieben, worauf man als Neu-Einsteiger achten muss und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit dies nicht zu einem kostspieligen Missverständnis wird.

ACHTUNG! Der Handel ist immer mit einem Risiko verbunden. Wir übernehmen keinerlei Gewährleistung oder Garantien. Dieser Artikel beschreibt nur, wie der Autor handeln würde. Dies ist keine Anleitung!

Es gibt viele verschiedenen Märkte, an denen man sich als Privathändler versuchen kann, wie z. B. Aktien (Equities) inklusive der Indexe (DAX, FTSE, Dow Jones, NASDAQ), Öl und Gold (Commodities) oder eben der dritte große Markt – der Forexhandel. Bei Aktien oder Commodities handelt man immer um recht einfache Produkte. Man kauft also die Aktie XYZ oder verkauft einige Barrel Öl. Im Gegensatz zu den anderen Märkten werden Währungen immer als Paar gehandelt, also z. B. EUR/USD, d.h. man handelt den Erfolg oder Misserfolg des Euros im Gegensatz zum Misserfolg/Erfolg des US Dollars.

Warum sollte man Forex Handeln?

Forex im Vergleich zu den anderen Märkten bietet viele kleine und große Chancen, da die Märkte sehr aktiv sind und man viele kleine Gelegenheiten „mitnehmen“ kann, anstatt sein Geld langfristig anlegen zu müssen.

Als Anfänger sollte man sich im großen Angebot von Forex Märkten auf die großen Hauptwährungen konzentrieren, da diese Märkte am liquidesten und volatilsten sind. Es gibt also immer viel Bewegung in diesen Märkten und viele Gelegenheiten aus den Schwankungen auf diesen Märkten Geld zu machen.

Das beste Beispiel für eine Hauptwährung ist der EUR/USD Markt, eine Nebenwährung wäre dagegen EUR/FOR (Ungarischer Forint). Das finanzielle Risiko ist bei Nebenwährungen allerdings um ein vielfaches höher, da sie weniger transparent sind als die Hauptwährungen und immer wieder Opfer von Spekulanten werden können.

Gerade wenn man Währungen in Form von CFDs (Contract for Difference) handelt, was heutzutage sehr modern ist, ist es am Anfang wichtig sich auf die Hauptwährungen zu konzentrieren, da hier der Spread (Preisunterschied zwischen Angebot und Nachfrage) sehr gering ist und sein sollte (nicht mehr als ein Punkt), während er bei Nebenwährungen sehr stark auseinanderklaffen kann, was ein zusätzliches Handicap darstellt.

Super Trend | Birger Schäfermeier und Markus Koch

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Wie handelt man Forex?

Es gibt zwei Arten von Händlern: Die, die nach Fundamentaldaten (Fundis) handeln und die, die nach einer technischen Analyse (Techniker) handeln.

Die Fundis erhalten ihre Informationen aus den Nachrichten, aus Wirtschaftsberichten, vielleicht auch aus speziellen Foren oder aus speziellen Magazinen.

Bei der Technischen-Analyse geht es darum, sich immer wiederholende Formationen zu erkennen und dadurch zu wissen, was als Nächstes passiert. Diese Formationen bilden und wiederholen sich immer wieder, weil der Preis an jedem Markt das Ergebnis von Massen-Psychologie ist. Menschen verfallen in Panik oder Euphorie und dementsprechend gehen Preise hoch oder fallen.

Die Techniker basieren ihre Handelsentscheidung, mal ganz einfach ausgedrückt, auf der Veränderung des Preises und des gehandelten Volumens. Sie brauchen für die Entscheidungsfindung „Candle Stick Charts“, die man heutzutage von jeder Online-Plattform mitgeliefert bekommt und haben dazu noch eine Reihe von weiteren „Tools“ wie z. B. Indikatoren (Bollinger Bänder, exponentielle Durchschnittspreise), Indexe (RSI = Relativ Strength Index, Momentum) etc als Entscheidungshilfe zur Verfügung.

Die besten Handelsergebnisse werden übrigens erzielt, wenn beide – also die Fundamentaldaten und die Technische-Analyse zum gleichen Ergebnis (Kauf, Verkauf) kommen. Dann ist auch das Risiko, das ein Trade nicht gelingt, am geringsten. Es lohnt sich auf alle Fälle, sich zumindest mit den Grundzügen der Technische Analyse vertraut zu machen. Es dauert nicht sehr lange und gibt in allen Preisklassen viele gute Bücher und Ratgeber, mit dem man sich dieses Wissen aneignen kann. Auch im Internet gibt es viele Seiten, die ihr Wissen kostenlos zur Verfügung stellen.

Für Technische Analysten sind übrigens oft Währungen ein Traum, da man hierbei regelmäßig sehr viele Formationen erkennt und sein Wissen von der Technischen Analyse sehr schnell vertiefen kann. Die Entscheidung welche Plattform man für sich auswählt hängt von verschiedenen Kriterien ab:

  • Als Erstes sollten der Preisunterschied zwischen Angebot und Nachfrage so gering wie möglich sein.
  • Des weiteren ist es wichtig, das man sich persönlich mit der Gestaltung der Seite wohlfühlt. Die beste Seite nützt nichts, wenn man nicht die Informationen findet, die man benötigt bzw. wenn man sie nicht sonderlich nutzerfreundlich findet, sodass man womöglich Gelegenheiten verpasst.
  • Wichtig ist auch, dass die Seite eine einfache Handhabung des Stop-Loss (Beschränkung des Verlustes) anbietet, da man mit CFD ein vielfaches seines eingezahlten Geldes gewinnen, aber auch verlieren kann, weswegen man sich, bevor man eine Position eröffnet, darüber im Klaren sein muss, wie viel man bereit wäre zu verlieren.

Der Handel mit Währungen hat viele Vorteile, da man schon mit geringem finanziellem Aufwand erste Erfahrungen im spekulativen Handel machen kann.

Die Produkte sind einfach zu verstehen und leicht zu handeln, mit der nötigen Marktbeobachtung wird man sich schnell in den Markt hineinfinden und loslegen können. Aber man darf das Risiko nicht vergessen.

Immer dann, wenn man viel Geld verdienen kann – kann man auch viel Geld verlieren! Also immer schön klein anfangen und vielleicht erst einmal das eine oder andere Demokonto platt machen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Chih-Chung Johnny Chang

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