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Griechenland hat erst gestern gewählt und zeigt mit der Ablehnung der Sparpläne Europa die kalte Schulter. So erreichte die griechische Regierung entgegen Ihrer eigentlichen Erwartungen sogar eine recht deutliche Mehrheit mit 61,3 %. Der aktuelle Regierungschef Alexis Tsipras äußerte sich dazu in einem Interview: „Demokratie kann man nicht erpressen.“ (Quelle: Süddeutsche) Er spricht in diesem Zusammenhang von einer historischen, mutigen Wahl. Verständlicherweise reagieren alle Gläubiger angesichts der aktuellen Ergebnisse nicht gerade positiv. Die Europa Gruppe der Finanzminister trifft sich diesen Dienstag zu einer weiteren Sitzung, um die aktuellen Ergebnisse genau zu besprechen.

Griechenland

Die Ablehnung und ihre Folgen für Griechenland

Darüber hinaus kommt es zu einem Sondergipfel aller Regierungschefs der 19 Euro-Länder. Schon zu diesem Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass im Zuge der Ablehnung auch der Verhandlungsspielraum immer enger wird. Bereits heute trifft sich unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten François Hollande. Beide möchten noch vor dem Sondergipfel über die Ergebnisse und die daraus folgenden Konsequenzen beraten.


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Sitzung der europäischen Nationalbank: Wie geht es weiter?

In dieser Woche kommen die Ereignisse recht frühzeitig ins Rollen, so steht eine Tagung der europäischen Zentralbank kurz bevor. Der Direktor setzt sich gemeinsam mit den Chefs der nationalen Notenbanken zusammen. Die Zukunft der griechischen Banken steht auf dem Spiel. Zum jetzigen Zeitpunkt haben die Griechen die Möglichkeit, täglich 60 € Bargeld vom Konto abzuheben und auszugeben. Derzeit laufen Notkredite der Nationalbank, die die dringend benötigten Gelder zur Verfügung stellen. Kommt es nun im Zuge der Sitzung der europäischen Zentralbank zu einer weiteren Verschärfung der Auflagen, ist es möglich, dass alle Notkredite mit sofortiger Wirkung gestrichen werden. Griechenlands Banken wären über Nacht zahlungsunfähig. Es bleibt fraglich, ob die europäische Zentralbank bereit ist, weiter abzuwarten.

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Wo geht die Reise für den Dax hin?

Wer nun mit einem wirklichen Schock im Hinblick auf den DAX gerechnet hat, wird enttäuscht sein. Denn der Aktienindex fiel gerade einmal um 1,6 %. Ein deutlicher Wertverfall der Euros muss ebenfalls hingenommen werden. Dieser fiel um ganze 2 % auf 1,09 Cent. Anders sieht es bei den griechischen Anleihen aus. Mit der steigenden Rendite erhöht sich auch das Risiko.

Das Referendum und seine Konsequenzen

Noch direkt nach der Verkündung des Referendums durch Yanis Varoufakis am Sonntagabend, war von einem Rücktritt seinerseits noch nicht die Rede. Doch verkündete er kurze Zeit später seinen Rücktritt in seinem persönlichen Blog. Alexis Tsipras hingegen fordert derzeit weiterführende Zugeständnisse seiner internationalen Geldgeber. In einer Fernsehansprache äußerte er, dass sein Land dringende Investitionen benötigt, um eine Umstrukturierung der aktuellen Schulden zu erreichen. Heroisch äußerte er in einer öffentlichen Ansprache gegenüber den Bürgern: “Das Mandat, das Sie mir erteilt haben, ruft nicht nach einem Bruch mit Europa, sondern verleiht mir eine größere Verhandlungsmacht.“ (Quelle: Die Zeit)

Wie reagiert Europa auf die Ablehnung der Griechen?

Die eigentliche Reaktion auf die Ablehnung fiel unterschiedlich aus. SPD Chef Sigmaer Gabriel bedauert, dass Griechenland nun die letzten Brücken eingerissen habe, und somit ein Kompromiss zwischen Europa und Griechenland in weite Ferne rückt. Wohingegen Italien von andauernden, neuen Verhandlungen und einem Neubeginn der Vereinbarung ausgeht. Der Parlamentspräsident der EU Marton Schulz bekräftigte in den Tagesthemen seine Orientierung im Hinblick auf ein humanitäres Testprogramm. Er möchte nicht, dass die Bürger, den eigentlichen Preis für die dramatischen Entwicklungen zahlen müssen. So ist es keinesfalls richtig, Griechenland Urlaube nicht anzutreten. Sie entziehen den Menschen vor Ort auf diese Weise eine der letzten Erwerbstätigkeiten.

Reisen Sie nach Griechenland!

Gerade der Tourismus gilt als eine der Haupteinnahmequellen, das den Griechen ein letztes bisschen Hoffnung gibt, weiterhin in Ihrer Heimat zu überleben und Ihr eigentliches Leben zu bestreiten. Die derzeitige Situation auf den Finanzmärkten ist katastrophal, dennoch bietet sich vor Ort weiterhin das charakteristische Flair eines der schönsten Länder an der Adria. Sie sollten im Hinblick auf den Finanzverkehr vor allen Dingen auf Kreditkarten und Wertchecks zurückgreifen und sich möglicherweise an externe Geldinstitute wenden, die man speziell für Touristen eingerichtet hat. Den Urlaubern fehlt es vor Ort an nichts, denn sie bilden das letzte Fünkchen Hoffnung in der derzeit prekären Lage.


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Links zur weiterführenden Information

http://www.spiegel.de/thema/griechenland/
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-07/schaeuble-stegner-grexit

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Wolfgang Cibura

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