Haftpflichtversicherung für Beamte und Angestellte im ö.D

Haftpflichtversicherung für Beamte

Haftpflichtversicherung für Beamte

Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen.

Sie reguliert Schäden, die anderen Personen zugefügt werden oder wenn fremde Gegenstände beschädigt oder zerstört wurden.

Manchmal handelt es sich zwar nur um kleine Schäden, wie die runtergefallene Vase bei Freunden, aber wer als Fußgänger unbedacht über die Straße geht und dadurch einen Verkehrsunfall verursacht, hat doch größere Kosten zu tragen.

Vor allem, wenn es zu Verletzungen kommt. Dabei ist es unerheblich ob man Krankenschwester oder Bauarbeiter ist oder ob man keiner Beschäftigung nachgeht. Niemand kann voraussehen, ob er nicht selber mal einen Schaden verursachen wird. Vor allem wenn Kinder im Haushalt sind, ist die Haftpflichtversicherung ein Muss.

Als gute Ergänzung zu diesem Artikel würde ich auch noch zusätzlich die Seite saw-assekuranz.de empfehlen. Zwar werden auch hier Versicherungen verkauft, doch in der Funktion als Makler wurden hier auch viele interessante Infos online gestellt.

Diensthaftpflichtversicherung – was ist das?

Diensthaftpflichtversicherung

Viele Versicherungen bieten Sondertarife für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst an, denn zusätzlich zur privaten Haftpflichtversicherung benötigen diese Berufsgruppen meist noch eine Diensthaftpflichtversicherung.

Nach § 839 BGB haften Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes für Schäden, die sie bei der Ausübung ihres Amtes anderen zufügen.

Fast alle Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes können die Diensthaftpflichtversicherung abschließen.

Im Rahmen der Diensthaftpflichtversicherung gibt es auch die Vermögensschaden Haftpflichtversicherung. Diese Versicherung deckt zusätzlich noch Schäden, bei denen der Geschädigte einen finanziellen Schaden hat. Damit ist der Angestellte der Stadtverwaltung bei Regressforderungen versichert, wenn er eine Baugenehmigung falsch ausstellt, genauso wie der Lehrer, der seine Aufsichtspflicht verletzt und die Eltern Schadensersatz oder Schmerzensgeld fordern, wenn daraus ein Unfall resultieren sollte.

Wer seinen Wohnungsschlüssel verliert, der musste in der Regel nur das Schloss der Wohnungstür wechseln. Verliert man allerdings seinen Dienstschlüssel und die gesamte Schließanlage des Dienstgebäudes muss ausgetauscht werden, dann kann es richtig teuer werden. Bei einigen Versicherungsgesellschaften ist der Verlust des Dienstschlüssels und Austausch der Schließanlage mitversichert oder für einen kleinen Beitrag zusätzlich mit einzuschließen.

Vergleichen lohnt sich

Versicherung ist nicht gleich Versicherung

Die Diensthaftpflichtversicherung kann den Versicherten im Ernstfall vor dem finanziellen Ruin bewahren.

Doch Versicherung ist nicht gleich Versicherung. Vor Abschluss lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich der Deckungssummen, Leistungen und Beiträge.

Schnell und bequem können auch die verschiedenen Anbieter im Internet verglichen werden. Hier kann man auch in Ruhe Vergleichsportale besuchen oder direkt auf der Homepage der jeweiligen Versicherung informieren und sich häufig auch gleich ein Angebot berechnen lassen. Jedoch sollte beachtet werden, dass die Leistungen und Deckungssummen zum Beruf passen müssen und man nicht unterversichert ist.

Diensthaftpflichtversicherungen werden schon für einen geringen Jahresbeitrag angeboten – dafür kann man dann auch sorglos seiner Arbeit nachgehen und muss nicht immer mit dem Schlimmsten rechnen, wenn eine falsche Entscheidung getroffen wird.

Im Paket abschließen

Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten die Privat- und Diensthaftpflichtversicherung zusammen als Paket an.

Da Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes meist einen geringeren Jahresbeitrag für die private Haftpflichtversicherung zahlen als ein Angestellter der in der freien Wirtschaft tätig ist, sollte bei Ehepartnern derjenige Versicherungsnehmer sein, der Beamter oder Angestellter im öffentlichen Dienst ist.

Kommt es zu ungerechtfertigten Forderungen an den Versicherungsnehmer, wehrt übrigens die Haftpflichtversicherung diese ab. Sie fungiert dann praktisch wie eine Rechtsschutzversicherung, damit der Versicherungsnehmer nicht ungerechtfertigt zahlen, oder die Versicherung den Schaden übernehmen muss.

Zusätzlich zur Privathaftpflichtversicherung lohnt also auch der Abschluss einer Diensthaftpflichtversicherung, damit man auch beruflich immer auf der sicheren Seite ist.

Alles Gute!

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

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Über Simon (144 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

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