Passivhaus – Vor- und Nachteile

Laut Mieterbund zahlt ein Durchschnittshaushalt in Deutschland 70 Euro pro Monat für Heizung und Warmwasser, Tendenz steigend. Energie wird immer teurer und deswegen suchen viele Menschen nach konkreten und effizienten Sparmöglichkeiten, um die Energiekosten auf Dauer zu reduzieren. Ein Passivhaus ist dafür eine sehr gute Option.

Einsparungen von bis zu 90 Prozent

Die Passivhäuser sind wahre Sparwunder im Bereich Energieverbrauch: In einem Passivhaus sollten sich die Ausgaben für Heizung und Energie von den besagten durchschnittlichen 70 Euro im Monat runter [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]auf etwa 10 Euro senken [/sws_highlight] lassen. Somit entsteht ein Einsparpotenzial von bis zu 90 Prozent.

Neben vielen Vorteilen, die ein Passivhaus bietet, gibt es immer wieder kritische Stimmen, die die negativen Merkmale des Passivhauses in den Vordergrund stellen.

Optimale Dämmung erforderlich

Eine optimal gedämmte Gebäudehülle mit Dämmstärken zwischen 25 und 40 Zentimetern und Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung sowie gedämmten Fensterrahmen lassen keine Wärme aus dem Haus entweichen. Trotz der äußerst effektiven Dämmung gibt es im Hausinneren keine Frischluftmangel – dafür sorgt eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung.

[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Über 75 Prozent der fühlbaren Wärme [/sws_highlight]  muss bei diesem Prozess die Abluft in einem Wärmeüberträger an die Zuluft abgeben. Ein Rechenbeispiel: Bei 0 Grad Außentemperatur wird die kalte Frischluft alleine durch die 20 Grad warme Abluft auf mindestens 16 Grad Celsius erwärmt. Zudem ist die Luft im Passivhaus pollenfrei und staubarm, was nicht nur für Allergiker ein Vorteil bedeutet.

Sonnenenergie nutzen

Die Sonne sorgt bei Passivhäusern für starke Wärmegewinne. Außerdem wird die Wärme im Haus durch die Wärmeabgabe von Personen und Haushaltsgeräten gewonnen. Im Sommer überheizen die Wohnräume nicht, weil sie von Jalousien und Balkonen verschattet werden. Im Winter wird die Luft zusätzlich über die Komfortlüftung aufgewärmt – ein separates Heizsystem wird hiermit überflüssig.

Energie und Geld sparen

Ein Passivhaus ist zwar bei dem Bau teurer als die herkömmlichen Wohnhäuser, allerdings für jeden Normalverdiener bezahlbar. Die Mehrkosten werden zum größten Teil durch die Passivhaus-Förderung der [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) [/sws_highlight]  kompensiert. Die KfW fördert den Bau eines Passivhauses [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″]mit einem zinsgünstigen Kredit über 50.000 Euro [/sws_highlight] .

Darüber hinaus gibt es auch regionale Förderprogramme, die den Häuslebauern die Entscheidung für ein Passivhaus leichter machen. Die höheren Baukosten werden im Laufe der Zeit durch die Energieeinsparung ausgeglichen.

Hohe Behaglichkeit und Komfort

Die Bewohner von Passivhäusern sind mit ihrer Wahl in der Regel rundum zufrieden. Ein Passivhaus spart nicht nur Energie- und Heizkosten, sondern gibt den Bewohnern einen besseren Wohnkomfort und behagliche Wärme. Bis jetzt haben sich in Deutschland über 25.000 Hausherren für diese Bauweise entschieden, weltweit gibt es rund 50.000 Passivhäuser.

Der Qualitätsstandard ist bei den Passivhäusern auf dem höchsten Niveau gehalten.

Die Nachteile im Überblick

Neben vielen Vorteilen gibt es aber auch einige Nachteile, die hier kurz vorgestellt werden:

–       höhere Investitionskosten

–       komplizierte Regulierung der Warmluftströme für einzelne Räumlichkeiten

–       niedrige Luftfeuchte im Winter

–       schnelles Aufheizen im Sommer oder durch Gäste (Körperwärme)

–       die Fehlerquote beim Installieren der Lüftungstechnik ist nach wie vor zu hoch.

Passivhaus – Ja oder Nein?

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Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Frank Peters

Über Dariusz Strenziok (36 Artikel)
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