Pkw Unterhaltskosten sparen Teil 1

Mit diesen Tipps sparen Sie bares Geld

Ohne eigenes Auto wäre für viele Menschen das Leben nicht denkbar. Jederzeit ins Auto steigen können ist für viele der Inbegriff von Freiheit und von grenzenloser Mobilität. Ob Sie Ihr Fahrzeug allerdings beruflich nutzen, weil Sie eine Arbeitsstelle etwas entfernt von zu Hause haben oder einfach so gern fahren, das Auto ist in den letzten Jahren immer teurer geworden. Den Autofahrern machen steigende Preise für Kraftstoff sowie teure Versicherungen zu schaffen. Jetzt soll noch in Deutschland (wie schon in einigen anderen Ländern) die Vignette kommen, sodass viele sich eine Autobahnfahrt kaum noch leisten können. Mit unseren Tipps können Sie aber dennoch viel Geld sparen.

Pkw Unterhaltskosten Pkw Unterhaltskosten

Kfz-Versicherung vergleichen

Dass ein Versicherungsvergleich Geld wert ist, dürfte den meisten von uns klar sein. Stichtag ist der 30.11. jedes Jahres an dem gewechselt werde kann. Schon zu Anfang seiner Fahrzeugführer-Karriere können Fahranfänger aber Fehler machen. Ein Tipp, wie Sie Kosten bei der Kfz-Versicherung sparen, landläufig „heißt Führerschein mit 17“ und korrekt „Begleitetes Fahren“. Da es bei Fahranfängern durch Fehlverhalten und mangelnde Erfahrung häufiger zu Unfällen kommen kann, setzen die Versicherer entsprechend hohe Beiträge an. Mit dem begleiteten Fahren sammelt der Fahranfänger wertvolle Erfahrungen.

Wer die praktische Prüfung mit 17 Jahren besteht, bekommt eine Prüfungsbescheinigung. Damit kann er innerhalb Deutschlands mit Begleitperson auf dem Beifahrersitz ans Steuer.

Bis zum 18. Geburtstag sammelt der junge Fahrer erste Eindrücke und Fahrpraxis. Mit gesenkten Beiträgen belohnt dies die Versicherung und man kann ab dem 18. Lebensjahr mit einem Rabatt starten.

Kleine Schäden selbst begleichen

Wer kleine Schäden selbst bezahlt, wenn sie den Selbstbehalt gering übersteigen, muss die Kaskoversicherung nicht einspringen. Dadurch wird eine Herabstufung der bisherigen Schadensfreiheitsklasse vermieden. Eine Beratung bei der Versicherung kann im Schadensfall ebenfalls sinnvoll sein.

Benziner statt Diesel bei der Kfz Versicherung

Bei den meisten Automarken ist der Benziner günstiger als der Diesel. Durchschnittlich zehn Prozent zahlen Dieselfahrer gegenüber Benzinmotor-Fahrern drauf. Selbst eine hohe Jahresfahrleistung von 30.000 Kilometern beeinflusste das Ergebnis kaum. Größte Preisunterschiede finden sich beim Mercedes C250, bei dem die Dieselausführung volle 27 Prozent teurer ist als das vergleichbare Modell mit Benzinmotor. Auch beim BMW 320 sind es 24 Prozent.

Beim VW Passat 2.0 TDI liegt die Prämie für Dieselfahrzeuge 21 Prozent über der des Benzinmodells. Lediglich beim VW Polo 1.6 TDI liegt der Diesel acht Prozent unter dem Benziner. Auch mit dem Opel Astra 1.3 CDTI spart der Dieselfahrer sechs Prozent gegenüber der Variante mit Benzinmotor. Bei den weiteren acht getesteten Fahrzeugen war die Dieselvariante deutlich teurer von der Versicherungsprämie her als die vergleichbaren Benzin-Modelle.

Sparen bei Autoreparaturen durch Ersatzteil-Kauf im Internet

Ersatzteile aus dem Internet

Ersatzteile aus dem Internet

Die Kraftstoff-Preise sind zwar die größten alltäglichen Preistreiber, gefolgt von den Kfz-Versicherungen. Doch auch die Preise für Autozubehör und Ersatzteile haben deutlich zugelegt. Notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten werden schon einmal weggelassen, wenn man nicht genug Geld hat. Doch wenn der TÜV-Termin ansteht, sollte das Auto in einem tadellosen technischen Zustand sein. Bremsen, Fahrwerk, Reifen und Beleuchtung müssen daher vom Fachmann geprüft und Schäden beseitigt werden. Wer notwendige Reparaturen zu lange vor sich herschiebt, riskiert teurere Folgeschäden.

Auto-Ersatzteile sind mittlerweile im Internet günstig zu bekommen. Allerdings sollte man darauf achten nur in deutschen Shops wie bei Pkwteile.de einzukaufen, weil nur dort die Teile die nötigen Prüfzeichen (vor allem das TÜV-Prüfsiegel – siehe bei dem Beispielshop und unseren ersten Artikel) aufweisen. Baut man ungeprüfte Teile ein und es kommt zu einem Unfall, kann die Versicherung ihre Zahlung verweigern. Schlimmstenfalls gilt man als unversichert, was bedeutet, dass das Fahrzeug nicht geführt werden darf!

Freie Werkstätten bauen die Ersatzteile auch fachmännisch ein. Wer die Ersatzteile, egal ob neu oder gebraucht, online bestellt, spart bares Geld. Vor dem Besuch beim Auto-“Doktor“ schauen Sie in Ihren Fahrzeugschein. Dort stehen sämtliche Angaben, welche Teile in Ihr Fahrzeug verbaut werden dürfen, vom Reifen bis zur Motorleistung. Mit den korrekten Daten, Typ und Baujahr können Sie sich im Internet auf die Suche machen und Preise vergleichen. Für ältere Fahrzeuge bieten sich gebrauchte, aber dennoch geprüfte Ersatzteil an. Autoverwerter und Schrotthändler bieten diverse Teile häufig online an. Gebrauchte Originalteile können Sie in einschlägigen Aktionshäusern ersteigern.

Wenn Sie neue Ersatzteile kaufen, dann achten Sie auf den Firmensitz des Shops und das Land, wo die Ersatzteile herkommen. Ist es zu günstig, kann es sich um gefälschte Ersatzteile handeln, deshalb bleiben Sie skeptisch. Autoteile-Shops bieten optimierte Suchmasken, welche die Suche nach Automarke, Jahrgang und gewünschtem Ersatzteil erleichtern. Neuteile sind günstig von Zulieferern erhältlich, wobei das Logo des Pkw-Herstellers im Vergleich zu den Originalteilen oft fehlt. Das ist aber kein Problem. Diese Teile müssen lediglich von Ihrem Autohersteller freigegeben sein und perfekt zum eigenen Fahrzeug passen. Der Einbau bei einer freien Werkstatt ist günstiger als eine Reparatur beim Vertragshändler. Rechnungen und Verpackungen der Ersatzteile nehmen Sie am besten in die Werkstatt zur Prüfung mit. Günstig ist es, wenn Sie mit der freien Werkstatt im Vorfeld sprechen, dass die im Internet gekauften Teile auch eingebaut werden.

Oldtimer und Cabrio mit Saisonkennzeichen günstig versichern

Cabrios und Wohnmobile, Motorräder und Oldtimer werden meist nur den Sommer über genutzt. Sie können saisonal zugelassen werden. Werden sie nicht genutzt, gilt eine Ruhezeit, in der keine Steuern zu zahlen sind. Saisonkennzeichen tragen den gekennzeichneten Zeitraum für die Gültigkeit in Monaten. Man kann das Fahrzeug von zwei bis zu elf Monate anmelden. Das lästige Ab- und Anmelden des Fahrzeuges entfällt. So sparen Sie die Gebühren für die Zulassung.

Während der Ruhezeit fallen in der Kfz-Versicherung nur geringe Beiträge an (Ruheversicherung). Der Basisschutz reift bei Diebstahl oder Sturmschäden, wenn Sie eine Kaskoversicherung haben. Während der Ruhezeit darf das Fahrzeug nicht bewegt und nicht auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden. Sonst gibt es Punkte und Bußgeld-Strafen, bei selbst verschuldeten Unfällen entstehen noch höhere Kosten. Ideal ist die Saisonzulassung für mehr als sechs Monate, weil Sie dadurch von der Schadenfreiheitseinstufung im nächsten Jahr profitieren. Direktversicherer können deutlich günstiger sein, weshalb sich ein Vergleich empfiehlt.

Fazit

Es gibt einige Sparmöglichkeiten für Autofahrer. Den Führerschein mit 17, ein Preisvergleich bei den Versicherungen, Benziner statt Diesel und Saisonkennzeichen sind interessante Einsparmöglichkeiten. Großes Sparpotenzial bietet zudem auch der Einkauf von Ersatzteilen, aber wegen notwendigen Prüfungen ausschließlich in deutschen Shops. Hier gibt es sogar gebrauchte Teile für ältere Fahrzeuge günstig, die in einer freien Werkstatt eingebaut werden können.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net Birgit Reitz-Hofmann
Mitte: © panthermedia.net diego cervo

Über Simon (139 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

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