Richtig Bewerben: Darauf kommt es an!

Richtig bewerben bedeutet in aller erster Linie, dass es mit der Bewerbung gelingt, nicht nur alle notwendigen Richtlinien einhalten, sondern vor allem, sich deutlich von der Masse abzuheben.

Bewerbung | © panthermedia.net /Randolf Berold Bewerbung | © panthermedia.net /Randolf Berold

Das ist außerordentlich wichtig, denn immerhin bewerben sich auf die gewünschte Stelle häufig eine ganze Reihe anderer Bewerber. Deren Eignung ist für die ausgeschriebene Position häufig mindestens so gut wie die eigene. Um also nicht in der Flut der Bewerbungen unterzugehen, sollten bestimmte wichtige Faktoren unbedingt berücksichtigt werden.

Das Wichtigste zuerst

Herz und Seele zugleich ist auf jeden Fall das Anschreiben der Bewerbung. Hier geht es bei weitem nicht nur darum, ein fehlerfreies Anschreiben zu verfassen, sondern vor allem geht es hier um den richtigen Einstieg. Der denkbar schlechteste Einstieg ist hier, auf die ausgediente Floskel, „mit großem Interesse…“, zurückzugreifen. Heute ist jedem Personalchef klar, dass man ein entsprechendes Interesse hat.

Wichtig ist zunächst einmal, die eigene Motivation deutlich zu machen. Das zweite wichtige Kriterium sind die eigenen Fähigkeiten, die es gilt, gemäß dem Anforderungsprofil hervorzuheben. Andernfalls kann es nämlich passieren, dass man zwar die Anforderungen erfüllen würde, aber leider nicht in der Lage ist, die eigenen Qualitäten zu transportieren.

Was gehört alles in eine Bewerbung

Nicht verpflichtend ist das Beifügen eines Deckblattes, eines Inhaltverzeichnisses und eines Motivationsschreibens. Diese drei Komponenten hängen eher vom persönlichen Geschmack ab. Eine übersichtliche Bewerbung ist am leichtesten mit einer Aufzählung zu erreichen. Hier lassen sich alle Schlüsselqualifikationen als Keywords leicht herausarbeiten, was dem Personaler die Arbeit erheblich erleichtert.

Der typische Aufbau einer Bewerbung

Bewerbungsunterlagen | © panthermedia.net /Heike Schulz

Bewerbungsunterlagen | © panthermedia.net /Heike Schulz

Als erstes kommt das Bewerbungsanschreiben, das nicht mehr als zwei Seiten lang sein sollte. Für die Übersicht folgt das Deckblatt. Als nächste wird der Lebenslauf beigefügt, der maximal drei Seiten umfassen sollte.

Das Bewerbungsfoto findet seinen Platz entweder auf dem Lebenslauf, oder aber auf dem Deckblatt.

Zuletzt werden die in Kopie (nie als Original) gegebenenfalls vorhandene Arbeitszeugnisse beigefügt.

Nicht selten ist ein direkter Ansprechpartner angegeben, falls dem nicht so ist, ist es wichtig, den Namen des Ansprechpartners entweder telefonisch oder per E-Mail in Erfahrung zu bringen. So lässt sich die Bewerbung auch entsprechend richtig und persönlicher adressieren.

Achtung: Welche Art der Bewerbung ist eigentlich gefordert? Falls es sich um eine vollständige Bewerbung handelt, dann gehören alle vorgenannten Dokumente hier hinein. Bei einer gewünschten Kurzbewerbung hingegen bedarf es lediglich eines Anschreibens und des Lebenslaufes.

Es ist keine gute Idee, eine vollständige Bewerbung zu versenden, wenn diese nicht gefordert ist. Der Ansprechpartner fühlt sich dann zum einen missverstanden, zum anderen wird er sich ärgern, weil sein Schreibtisch komplett überladen ist.

Aufgepasst! Welcher ist der geforderte Bewerbungsweg?

Ein weiteres wichtiges Detail ist der vom Arbeitgeber gewünschte Bewerbungsweg. Entweder ist hier das Einschicken einer Bewerbungsmappe gemeint, oder eine Bewerbung per E-Mail, oder eine Bewerbung über ein dafür vorgesehenes Online-Portal. Bei der E-Mail Bewerbung ist unbedingt auf die angegebene Dateigröße zu achten, denn oftmals ist diese auf 3 bis 5 MB begrenzt.

Wenn es um eine Bewerbung per Post geht, dann muss natürlich zwingend auf die ausreichende Frankierung geachtet werden. Und hier gibt es auch noch einen Faktor, der die eigene Bewerbung bereits vorab zu etwas Besonderem macht, nämlich die Bewerbungsmappe. Bei Anbietern wie Mappenhaus.de gibt es wirklich schicke und ausgefallene Mappen, die dem Personaler sicher sofort ins Auge fallen.

 

Mit einer qualitativ hochwertigen und ausgefallenen Mappe erregt man sehr viel schneller Aufsehen, als mit einer 0815-Mappe. Das ist eine echte Chance, hier bereits positiv aufzufallen.

Ordnung und Struktur

Bewerbungsmappe | © panthermedia.net /Andre Bonn

Bewerbungsmappe | © panthermedia.net /Andre Bonn

Es ist wichtig, dass die relevanten Informationen schnell und einfach erfassbar sind, denn Personaler haben nur wenig Zeit. Die klare Struktur und das Layout sind die entscheidenden Faktoren. Zwar darf man sich natürlich durch ein schickes Design von anderen abheben, aber Achtung, weder Farben noch Muster dürfen zu Lasten der Übersichtlichkeit gehen.

Eine gründliche Recherche ist die Basis einer erfolgreichen Bewerbung. Oftmals bietet gerade die Homepage des Unternehmens eine wichtige Informationsquelle. Eine weitere Recherche auf den üblichen Sozial Media Kanälen kann hier auch sehr hilfreich sein.

Es ist sehr wichtig, den Nutzen für den zukünftigen Arbeitgeber zu betonen. Klar ist, dass viele Mitbewerber ebenfalls viele der verlangten Voraussetzungen erfüllen. Im Fokus sollte also immer die Beantwortung der Frage von Seiten des Personalers stehen, die da lautet, wer erfüllt die Voraussetzungen am besten und wer passt gut ins Team?

Die Bewerbung sollte genau auf die Klärung dieser Frage eingehen. Es ist also wichtig, deutlich zu machen, welchen Nutzen man dem Unternehmen bringt und wie man die eigenen Kenntnisse einsetzen möchte, um den Arbeitgeber voran zu bringen.

Über Simon (148 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

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