Social Media im öffentlichen Sektor

In der öffentlichen Meinung herrscht oft der Eindruck vor, dass social Media nur im privaten Bereich benutzt wird. Das betrifft sowohl den öffentlichen Dienstleistungssektor wie auch private Nutzer. Dass aber auch der öffentliche Sektor im Social Media Bereich aktiv ist, wird häufig verschwiegen bzw. ist gar nicht bekannt.

SocialMedia | © PantherMedia / Kheng Ho Toh SocialMedia | © PantherMedia / Kheng Ho Toh

Wer einen Blick auf Facebook oder Instagram wirft, stellt sehr rasch fest, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Praktisch alle öffentlichen Dienststellen sind heute im Internet präsent und informieren ihre Kunden über Instagram und Facebook über aktuelle Belange. Gerade im öffentlichen Bereich ist es wichtig, dass die Bevölkerung informiert wird.

Öffentliches von privater Seite verlautbaren

Auch war es bis vor wenigen Jahren in vielen Kreisen noch verpönt, dass mal als Privatmann eine öffentlich zugängliche Meinung vertritt, wenn man beim Staat arbeitet. Heute halten auch viele Beamte private Konten bei Facebook und Instagram. Sie gehören im Schnitt zwar nicht zu den eifrigsten Postern im Internet, dennoch findet man auch hier das eine oder andere Urlaubsfoto.

Aus Sicht eines öffentlichen Amtes ist es auch wichtig, dass die Interessenten diese Informationen erhalten können. Es wird also viel Wert daraufgelegt, dass Sie als Bürger eines Landes auch Informationen finden können. SEO ist essenziell im digitalen Zeitalter und diese Feststellung trifft sowohl auf private Kontohalter wie auch auf öffentliche Dienststellen zu.

Digitalisierung in den öffentlichen Bereichen

Digitalisierung | © PantherMedia / Elnur_

Digitalisierung | © PantherMedia / Elnur_

Das digitale Alter hat den öffentlichen Sektor in den letzten Jahren immer stärker erfasst. Das betrifft nicht nur die sozialen Medien. Auch die elektronische Aktenerfassung spielt einen erheblichen Teil bei der digitalen Entwicklung in den öffentlichen Ämtern mit. De facto stellen alle Dienststellen in Deutschland bereits auf ein digitales Aktenerfassungssystem um. In den meisten Ämtern sind große Projekte am Laufen, um die Umstellung von einem analogen auf ein digitales System voranzutreiben.

Ganze Prozesse müssen neu geordnet werden und mit den Leitern dieser Abteilungen abgesprochen werden. Jeder einzelne Schritt muss im Vorfeld genau analysiert werden und dabei auf andere Bereiche überprüft werden. Vor allem müssen die Regeln über Kompetenzen neu festgelegt werden. Das lässt sich am besten anhand eines Aktenlaufs überprüfen. Aus der Praxis weiß man, dass ein Kundenakt über mehrere Dienststellen läuft. Wie lange aber jede Dienststelle den Akt in ihren Händen halten darf, ist in der analogen Welt nicht genau definiert. Diese Aufgabe übernimmt nun die digitale Welt.

Über Simon (154 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

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