Steuererhöhungen 2014 | Auf was müssen wir uns einstellen?

Steuererhöhungen 2014

Steuererhöhungen 2014Nachdem die Bundestagswahl abgeschlossen scheint und die CDU als Sieger hervorging, stellt sich nun die Frage, welche Steuererhöhungen 2014 auf uns warten. Im vergangen Jahr haben Bund und Länder 552 Millionen Euro an Steuern eingenommen, so viel wie noch nie zuvor. Bleibt die Konjunktur auf den Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten so bestehen, dann werden die Einnahmen weiter ansteigen.

Bisher hatten wir eine Finanzpolitik mit einigen Steuersenkungen in den letzten Jahren. Wären die Steuersätze aus dem Jahr 2000 heute noch immer da, hätte man jetzt 50 Milliarde Euro mehr zur Verfügung. Was also wird uns 2014 erwarten?

Welche Steuererhöhungen erwarten uns in 2014?

Nach aktueller Lage kann die CDU Steuererhöhungen für das nächste Jahr nicht ausschließen. Immerhin benötigt sie einen Koalitionspartner. Beide Parteien, SPD und die Grünen, wollen Steuererhöhungen, um ihre Pläne zu finanzieren. Doch bisher hatte die Union mögliche Steuererhöhungen strikt abgelehnt. Schäuble meinte zu den Plänen, dass der Staat im Moment keine zusätzlichen Einnahmen benötigt.

Fakt ist, dass die CDU definitiv gegen Steuererhöhungen ist, aber auf sie allein kommt es nun mal nicht an. In der Tat ist es so, dass die Union sich kompromissbereit zeigen muss, um eine Koalition eingehen zu können. Doch die Meinungen zum Thema Steuererhöhung sind innerhalb der Union unterschiedlich. Während Norbert Barthle sich für eine moderate Anhebung des Spitzensteuersatzes ausrief, könne man mit den Mehreinnahmen im Gegenzug Geringverdiener entlasten. Somit könnte die Zwischenstufe von 45 % bei einem Einkommen von 2500000 Euro im Jahr wegfallen.

Aus Sicht der Grünen gibt es im Moment wieder die Möglichkeit eine Koalition. Auch Angela Merkel zeigt sich gesprächsbereit. Doch hier gilt wie bei der SPD, ohne Steuererhöhungen wird es wohl keine Koalition geben. Denn SPD und Grüne haben im Wahlkampf ganz klar gefordert, den Einkommenssteuersatz für Spitzenverdiener anzuheben, um somit Geringverdiener besser entlasten zu können. Somit wären mehr Investitionen für die Infrastruktur und in die Bildung möglich.

Auf dem Prüfstand steht bei SPD und Grünen ebenso das Ehegatten-Splitting, welches momentan steuerbegünstigend wirkt. Da CDU und CSU, eine absolute Mehrheit bei der Bundestagswahl verfehlt hatten, muss nun unbedingt ein Koalitionspartner gesucht werden. Möglicherweise gibt es ein schwarz-rotes oder ein schwarz-grünes Bündnis. Denkbar wäre auch eine rot-rot-grüne Regierung. Jedoch müssten sich SPD und Grüne dafür die Linke ins Boot holen und das wollen beide nach eigenen Aussagen momentan nicht. Vor allem aber, da die Linken mit Maßnahmen werben, die so einfach und schnell nicht durchzusetzen seien. Doch auch der CDU Wirtschaftsrat Generalsekretär Steiger warnt nun, dass man wenige Tage nach dem Wahlkampfsieg nicht einfach so die Wähler enttäuschen könne und das Wort brechen werde.

Sicher ist aktuell wohl nur, dass man Zugeständnisse machen muss. Ein vorschnelles Handeln und Philosophieren über Steuererhöhungen ist dabei gefährlich. Man möchte schließlich keine Wähler verprellen. Denn so etwas merken sich die Wähler bis zur nächsten Wahl. Klar ist aber, die Menschen müssen und wollen von ihrer Arbeit leben. Wie dies nun zu finanzieren ist, bleibt fraglich. Auch in Koalitionsverhandlungen muss die CDU zu ihrem Wort stehen, und keine Steuererhöhungen durchsetzen, sagt auch der Bund der Steuerzahler. Denn die SPD und Grünen haben die Wahl auch nicht gewonnen, weil dies viele Wähler abgeschreckt hat. Vor allem bei den Grünen war es für viele Wähler enttäuschend, da sonst ihr Kerngebiet Energiethemen sind.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Erwin Wodicka

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