Steuern sparen: die Top 6 der schlauesten Steuerspartricks

Am 15. März ist Stichtag: Die jährliche Steuererklärung rückt für alle diejenigen in greifbare Nähe, die als Angestellte die eigenen Ausgaben und Einnahmen angeben und sich mit der jährlichen Lohnsteuererklärung herumschlagen. Mit dem Blick auf die Steuererklärung folgt für viele die Enttäuschung? Spätestens dann ist es an der Zeit, etwas zu ändern und einen Blick auf die Top 6 schlauesten Steuerspartricks zu werfen. So sparen selbst Rookies Steuern!

Steuern sparen

Steuern sparen lohnt sich auch 2015

Steuerhinterziehung lohnt sich nicht. Dies dürfte nicht nur am Fall des FC Bayern Präsidenten Uli Hoeneß deutlich geworden sein. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, um auf legalem Wege eine kräftige Rückzahlung vom Finanzamt zu erhalten. Das Ziel, das persönliche Optimum aus der Steuererklärung herauszuholen und im gleichen Atemzug Geld zu sparen, rückt in greifbare Nähe.

Kosten für Handwerker und Bauprojekte von der Steuer absetzen

Es macht keinen Unterschied, ob Sie zur Miete wohnen oder Eigentümer einer Immobilie sind: Kosten, die in direktem Zusammenhang mit einem Handwerkereinsatz stehen, dürfen geltend gemacht werden. Der damit in Verbindung stehende Höchstbetrag ist 2013 auf 1200 Euro gestiegen. Als Nachweis reicht ein Überweisungsbeleg an die beauftragte Baufirma beziehungsweise eine Rechnung.

Was versteht das Finanzamt unter einem häuslichen Arbeitszimmer?

Ihre Kosten für das Arbeitszimmer lassen sich bei der jährlichen Steuererklärung absetzen. Doch in diesem Zusammenhang stehen Ihnen einige Voraussetzungen im Weg: So muss sich ein Arbeitszimmer in der Steuererklärung rechtfertigen lassen.

Steht Ihnen für Ihre berufliche oder betriebliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, sind bis zu 1250 Euro absetzbar. Eine zweite Voraussetzung stellt sich im Hinblick auf das Arbeitszimmer selbst. Erheblicher Lärm, eine geringe Größe und eine unmittelbare Einbindung in den privaten Wohnraum stellen Problempunkte in der steuerlichen Abschreibung dar.

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Weiterbildung und Studium – was erkennt das Finanzamt an?

Haben Sie eine Fortbildung, Weiterbildung oder ein Studium absolviert, machen Sie alle Kosten, die in direktem Zusammenhang stehen, geltend.

Folgende Kosten und Bildungsmaßnahmen gehören zu den Ausbildungskosten:

    • Studiengebühren,
    • Verwaltungsgebühren,
    • Büromaterial,
    • Zinsen für einen Studienkredit,
    • Fahrtkosten,
    • Fachzeitschriften,
    • Verwaltungsgebühren,
    • Internet und Telefon.

Im Hinblick auf das Finanzamt selbst bleiben drei verschiedene Möglichkeiten: Es erkennt die Ausbildungskosten als Werbungskosten an. Es erkennt die Werbungskosten nicht an und stellt im Gegenzug die Entscheidung. Es erkennt die Werbungskosten nicht an und lehnt die persönliche Verlustfeststellung ab. Erheben Sie in diesem Fall Einspruch und verweisen in einem externen Schreiben auf das Schreiben des Bundesfinanzministeriums, Geschäftszeichen IV A 3 – S 0338/07/10010-04.

Steuererklärung

Der Klassiker der Steuersparmodelle: die Heirat?

Der Klassiker unter den Steuersparmodellen stellen die Eheleute. Unverheiratete Paare sind im Vergleich zu Ehepaaren nicht imstande zu wählen, ob Sie sich getrennt oder zusammen veranlagen lassen. Der Standardfall verspricht bei der Zusammenveranlagung eine erhebliche Ersparnis. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die jeweilige Veranlagung für ein Ehepaar aus steuerlicher Perspektive jedes Jahr erneut zu prüfen ist. Ein Wechsel der Steuerklasse kann bis zum 30. November vorgenommen werden.


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Fahrten zum Arbeitsplatz vollständig absetzen

Pendlerpauschale heißt das Zauberwort: Selbst wenn Sie nur eine kurze Strecke bis zum Arbeitsplatz zurücklegen, machen Sie Ihre Kosten jährlich geltend. Berechnen Sie die Pendlerpauschale im Handumdrehen, indem Sie die tatsächlichen Arbeitstage und die Strecke zum Arbeitsplatz notieren. Multiplizieren Sie eine einfache Fahrt zum Arbeitsplatz mit 0,30 Euro. Sie erhalten im Gegenzug die Gebühr für eine Strecke. Multiplizieren Sie diese Gebühr mit den tatsächlichen Arbeitstagen und erhalten die Pendlerpauschale, die Sie bei der nächsten Steuererklärung geltend machen.

1-Prozent-Regelung oder 0,30 Euro Kilometerpauschale?
Gerade bei Lehrern gelten Pauschalsätze, die jeder Lehrer geltend macht. Möchten Sie mehr als diese Pauschale geltend machen, sollten Sie nachweisen können, dass Sie auch in der Ferienzeit Betreuungsaufgaben wahrgenommen haben. In Ausnahmefällen kann das Finanzamt nach einem Fahrtenbuch verlangen, wobei dies zumeist bei Selbstständigen und Freiberuflern der Fall ist. Die 0,30 Euro Regelung greift nur bei Fahrzeugen, die zu einem überwiegendem Teil privat genutzt werden. Andernfalls greift die 1-Prozent Regelung und Ihr Fahrzeug geht in das Betriebsvermögen über.

Fazit: Zeit und Mühe sparen Steuern

Diese Steuerspartricks helfen bei der nächsten Steuererklärung und versprechen eine nicht zu unterschätzende Einsparung. Gehen Sie nicht zu flüchtig über Ihre Steuererklärung, sondern nehmen sich Zeit für die Analyse der Ausgaben. Im Zweifelsfall übergeben Sie Ihre Unterlagen einem Steuerberater. Viele Privatpersonen unterschätzen die jährliche Einsparung, die aus der eigenen Steuererklärung herauszuholen ist.

Interessante Links zu weiterführenden Informationen

http://www.banktip.de/rubrik2/15880/0/steuertipps-immobilien-und-miete-uebersicht.html
http://www.steuernsparen.de/

Bildquellen:
Artikelbild: © panthermedia.net /Randolf Berold
Bild Artikelmitte: © panthermedia.net /Randolf Berold

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