Steuertipps: Wie Kinder beim Steuern sparen helfen

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Kindererziehung ist in Deutschland nicht billig. Deswegen freuen sich die Eltern, wenn das Finanzamt zumindest zu einem kleinen Teil an den Kosten beteiligt wird. Die Familien können mit einfachen Tipps die Steuern sparen und dadurch die Haushaltskasse ein wenig aufbessern. Schon seit 2006 lassen sich zum Beispiel die Kinderbetreuungskosten besser absetzen. Dieser und weitere Steuertipps werden für Sie in diesem Artikel ausführlicher beschrieben.

Die Freibeträge beachten

Die Eltern können schon während des bestehenden Steuerjahres weniger Lohnsteuer zahlen. Das wird möglich, wenn man sich die Kosten, die zur Steuerlastminderung führen können und im Jahresverlauf entstehen, auf der Lohnsteuerkarte als Freibetrag eintragen lässt. Das könnten Kinderbetreuungskosten oder Werbungskosten sein. Einen entsprechenden Freibetrag können sich die Eltern bis zum 30. November des aktuellen Jahres beim Finanzamt eintragen lassen. Damit man davon profitieren kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden: Der Antragsteller muss unter anderem einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung beim zuständigen Finanzamt abgeben. Des Weiteren sollen die einzutragenden Kosten mindestens 600 Euro betragen, bei Werbungskosten beträgt die Summe sogar nicht weniger als 920 €.

Bei Mutterschafts-, Erziehungs- oder Elterngeld steuerliche Vorteile sichern

Es existieren verschiedene Einnahmearten, die auch Lohnersatzleistungen genannt werden, die vom Versteuern befreit werden können. Neben Kindergeld ist das auch Mutterschaftsgeld, Erziehungsgeld, Elterngeld oder Arbeitslosengeld. Mutterschafts- und das neue Elterngeld unterliegen allerdings dem Progressionsvorbehalt. Der Steuersatz, prozentual gesehen, wird desto hoher, umso mehr Einkommen man erzielt. Obwohl man bei steuerfreien Einnahmen keine Einkommensteuer zahlen muss, haben sie eine unmittelbare Wirkung auf den Steuersatz, mit dem die sonstigen, steuerpflichtigen Einnahmen, vom Finanzamt besteuert werden.

Das passiert deswegen, weil auch die steuerfreien Einnahmen zum tatsächlich erzielten Verdienst gerechnet werden. Es bleibt also empfehlenswert, sich jedes Jahr etwas Geld auf die hohe Kante zu legen, damit man bei der nächsten Steuererklärung nicht in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

Kinderbetreuungskosten und das Finanzamt

Seit mittlerweile acht Jahren dürfen die Familien höhere Kinderbetreuungskosten absetzen. Davor konnten sie nur einen Teil der Kinderbetreuungskosten – nämlich den Freibetrag, der eine Summe von 1.548 € überstieg – steuerlich geltend machen. Mit dem neuen Gesetz darf man jetzt zwei Drittel der Kinderbetreuungskosten von den Steuern absetzen, der Höchstbetrag liegt jedoch bei 4.000 € pro Kind. Um es klar darzustellen:[sws_highlight hlcolor=”fbfac7″] Eine Familie muss 6.000 € Kinderbetreuungskosten nachweisen, damit der Höchstbetrag von 4.000 € steuerlich absetzbar wird. [/sws_highlight]

Diese Steuerermäßigung wird aber dann wirksam, wenn einige Voraussetzungen gegeben sind. Das zu betreuende Kind muss beispielsweise unter 14 Jahre alt sein und beide Elternteile müssen berufstätig werden, damit die Kinderbetreuungskosten als Betriebs- bzw. Werbungskosten vom Finanzamt anerkannt werden. Auch in dem Fall, dass sich Mutter und Vater in der Ausbildung befinden oder über einen längeren Zeitraum krank waren, können sie von dieser Regelung profitieren und Geld sparen.
Steuer 2013: Kinderbetreuungskosten

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Artikelbild: ©panthermedia.net Katy Spichal

Über Dariusz Strenziok (36 Artikel)
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