Umsatz und Arbeitsmoral erhöhen | Ein Beitrag für Unternehmer

Umsatz und Arbeitsmoral Umsatz und Arbeitsmoral
Umsatz und Arbeitsmoral

Umsatz und Arbeitsmoral

Berufstätige Menschen verbringen einen Großteil ihrer Lebenszeit in ihrem Unternehmen.

Je nach dem, welches Arbeitsklima vorherrscht, sind sie auch mehr oder auch weniger bereit, mehr als das unbedingt erforderliche zum Unternehmenserfolg beizutragen.

Starken Ausschlag über die Motivation gibt zwar zunächst das vereinbarte Gehalt, doch auch weiche Faktoren wirken sich auf die Leistungsbereitschaft aus. Dass sich eine gute Arbeitsmoral nicht zuletzt positiv auf den Umsatz auswirken kann, lassen Betriebe allzu häufig außer Acht.

Die zu ergreifenden Maßnahmen für eine optimale Mitarbeitermotivation müssen allerdings weder viel Zeit kosten noch hohe Ausgaben verursachen. Mit nur wenigen glaubwürdigen Eingriffen gelingt es, die Motivation der Mitarbeiter zu erhöhen und „en passant“ mehr Umsatz zu generieren. Eine nachhaltige Verbesserung des Arbeitsklimas wirkt sich überdies auch auf die Fluktuationsrate im Unternehmen aus. Es ist bekanntlich wesentlich kostenintensiver neue Mitarbeiter zu suchen, einzustellen und einzuarbeiten, als das ohnehin vorhandene Potential auszuschöpfen.

Mitarbeitermotivation: Der Feind in deinem Kopf

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Motivationsfaktor für Mitarbeiter

Mitarbeiter schätzen es, wenn ihre Arbeit ernst genommen, geschätzt und entsprechend gewürdigt wird. Welche Arbeitsmittel müssen jedoch bereitgestellt werden, damit die geforderte Arbeitsleistung auch optimal erbracht werden kann?

Je nach Branche und Arbeitsplatz sind zunächst Sicherheitsmaßnahmen nicht nur gesetzlich gefordert, sondern ein wichtiger Motivationsfaktor für Mitarbeiter.

Doch wie sieht es darüber hinaus mit der Einrichtung sowie den entsprechenden Arbeitsmitteln aus? Hier gilt: Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Veraltete Betriebssysteme, Bürotische und -stühle oder abgenutzte Werkzeuge sind nicht nur motivationssenkend – sie sind darüber hinaus auch unwirtschaftlich.

Die Investitionen für adäquates Material halten sich in der Regel in Grenzen und zahlen sich mit Sicherheit auch langfristig aus. Nicht nur in Hinblick auf die Ausstattung lohnt es sich, zu investieren. Viele Mitarbeiter sind nicht nur bereit (und dankbar), wenn Weiterbildungsmaßnahmen ermöglicht werden. Diese sind ein zusätzlich wertvoller Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens (Link öffnet PDF).

Aus- und Weiterbildung

Der Unternehmenserfolg hängt von der Innovationskraft der Unternehmensleitung und der wiederum seiner Mitarbeiter ab. Besonders in technischen Berufen ist der Wissenswandel zum Teil beträchtlich. Mal ist es eine Software, die es zu erlernen gilt, mal hingegen ist es wichtig, eine neue Arbeitstechnik zu beherrschen. Oberstes Interesse für Unternehmensverantwortliche muss es daher sein, das Mitarbeiterwissen auf einem möglichst hohen Niveau zu halten.

Bildungsgutscheine oder -punkte sowie entsprechende Aufstiegsmöglichkeiten geben Angestellten oder Facharbeitern das Gefühl, dass das Unternehmen sie auch persönlich bei ihrer Weiterbildung unterstützt, und sind auch daher gerne bereit, Weiterbildungsangebote in ihrer Freizeit wahrzunehmen. Im Ergebnis kommt dies ohnehin dem Unternehmen zugute. Das neu erworbene Fachwissen findet so Eingang in die tägliche Arbeit – eine Erhöhung der Produktivität, die direkt auf die Umsatzzahlen ausstrahlt, ist die unmittelbare Folge.

[sws_yellow_box box_size=”585″]Weiterbildung darf jedoch nicht Mittel zum Zweck sein. Weiterbildungsmöglichkeiten sollten auf den Unternehmenserfolg einzahlen und nicht umgekehrt. Motivationsfördernd kann sich jedoch beispielsweise der Besuch eines Englischkurses auch dann auswirken, selbst wenn die Fremdsprache im Arbeitsalltag nur selten zum Einsatz kommt. Diese und andere Weiterbildungsmaßnahmen oder Gesundheits- und Vorsorgemaßnahmen wirken sich mit Sicherheit auf das Arbeitsklima aus – und das ist ja das, was wir wollen, oder? [/sws_yellow_box]

Betriebsausflüge und Feiern

Betriebsausfluege zur Motivation

Betriebsausfluege zur Motivation

Die einmal im Jahr stattfindende Weihnachtsfeier zur Förderung vom Teamgeist bringt selbst Mitarbeiter an einen Tisch, die sich im Unternehmensalltag selten oder nie zu Gesicht bekommen. Man sagt dabei auch: “Karrieren werden nicht am Schreibtisch gemacht, sondern bei Bulette und Bier.”

Der so entstehende Austausch sorgt daher in der Regel für eine ausgelassene Stimmung, die auch noch lange nach der Betriebsfeier zu spüren sein dürfte. Dass dieser Austausch sich in bare Münze auszahlt, wird spätestens dann deutlich, wenn bestimmte Synergieeffekte oder Verbesserungen des Betriebsablaufs erkennbar werden.

Was spricht also dagegen, gleich mehrfach im Jahr für einen ausgelassenen und privaten Austausch zwischen Mitarbeitern und der Unternehmensleitung zu sorgen? Dies kann in Form informeller und spontaner Aktionen wie den Besuch einer Filmpremiere im Kino oder durch das einmal im Jahr stattfindende Sommerfest geschehen. Denken Sie auch hier an den langfristigen Erfolg – motivierte Mitarbeiter sind leistungsbereiter!

Beachten Sie allerdings, dass dabei keinesfalls das Gefühl aufkommen darf, dass es sich um lästige Pflichtveranstaltungen handelt. Damit würden Sie Ihr eigentliches Ziel mit Sicherheit verfehlen.

Besonders erfolgreich sind übrigens gemeinsame Firmenveranstaltungen, wenn Sie es ermöglichen, dass die Familien oder Lebenspartner der Mitarbeiter teilnehmen.

Dies hat den Vorteil, dass diese auch gerne länger bei der Veranstaltung bleiben, wissen sie doch, dass ihre Liebsten um sie sind. “Was soll das alles kosten?”, fragen Sie sich möglicherweise. “Ein Bruchteil dessen, was Ihnen Ihre motivierten Mitarbeiter in Form einer erhöhten Leistungsbereitschaft zurückzahlen werden”, sagen wir.

Einfach für ein gutes Arbeitsklima sorgen

Die einfachste und zugleich günstigste Möglichkeit für dauerhafte Motivationsschübe zu sorgen ist es, jeden Tag positive Energie auszustrahlen und Ihre Mitarbeiter dabei freundlich und dennoch entschieden zu führen. “Dicke Luft” im Büro oder in der Werkstatt kann sich zuweilen zersetzend auf das gesamte Arbeitsklima auswirken und sich auch nachhaltig negativ auf die Produktivität auswirken.

Weitere Folgen sind möglicherweise Qualitätsmängel, die durch sinkende Motivation entstehen können. Hier gilt es besonders sensibel auf potentielle Störungen einzugehen und mögliche Konfliktherde schnell ausfindig zu machen bzw. direkt zu beseitigen. Nicht alle Konflikte habe ihre Ursache übrigens im Unternehmen, sondern können aufgrund besonderer privater Belastungen der Mitarbeiter entstehen.

Herrscht eine offene Atmosphäre vor, wird ein von privaten Problemen belasteter Mitarbeiter mit Sicherheit das offene Gespräche führen und darüber sprechen, wo der Schuh drückt. Je nach Problemlage sollten Sie oder der Personalverantwortliche dem Mitarbeiter bei der Beseitigung dieser Probleme zur Seite stehen.

Eine weitere Möglichkeit, um das Arbeitsklima zu verbessern ist es, gleitende Arbeitszeiten einzuführen, die es so den Mitarbeitern ermöglichen, ihr Berufs- und Privatleben besonders gut in Einklang zu bringen.

Dieses Modell ist zwar mit Sicherheit nicht auf alle Branchen übertragbar, schafft aber dort, wo es eingesetzt werden kann, eine Vielzahl von Vorteilen.

Ein Mitarbeiter, der beispielsweise ausreichend Gelegenheit erhält, seine Kinder in die Schule zu begleiten, ohne ein verspätetes Erscheinen im Unternehmen zu riskieren, geht nun mal seinen Arbeitstag anders an, als jemand der in die Arbeit hetzen muss. Sie sehen: Die Möglichkeiten etwas für die Motivation in Ihrem Unternehmen zu tun und damit einen Umsatzschub anzustoßen, sind enorm. Setzen Sie gleich am Montag das erste Zeichen und bringen Sie Ihren Mitarbeitern doch spontan eine Kleinigkeit mit!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Arne Trautmann
Mitte-Links: ©panthermedia.net CandyBox Images

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