Was versteht man unter Beamtenbesoldung 2012?

Beamtenbesoldung Beamtenbesoldung
Beamtenbesoldung
Beamtenbesoldung

Im Jahr 1970 wurde für Bundesbeamte eine einheitliche Beamtenbesoldung 2012 fest gelegt. Mit dieser Maßnahme sollte sichergestellt werden, dass die Bezüge bundesweit gleich waren und nicht davon abhingen, in welchem Bundesland der Beschäftigte tätig war. Gleichzeitig führte man damals Besoldungsgruppen ein, die in Verbindung mit den genauen Bezeichnungen der jeweiligen Ämter die Höhe der Bezüge einteilten. Im Jahr 2006 wurde das Gesetz dahin gehend geändert, dass fortan die Länder wieder für die Besoldung der Landes- und Kommunalbeamten zuständig sind.

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Die Beamtenbesoldung 2012 setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, die bei der Höhe der monatlichen Auszahlung eine Rolle spielen. Zusätzlich können Sonderzahlungen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld geleistet werden. In einigen Bundesländern kommen auch noch Leistungszulagen dazu, die an sehr fleißige Mitarbeiter zu zahlen sind.

Faktoren, die bei der Beamtenbesoldung 2012 eine Rolle spielen

Kompliziertes Regelwerk
Kompliziertes Regelwerk

Die Beamtenbesoldung 2012 ist ein sehr kompliziertes Regelwerk und die Berechnung setzt eine umfassende Kenntnis voraus. Grundsätzlich ist das Alter, die Dienstjahre und der Familienstand zu berücksichtigen. Das Grundgehalt richtet sich nach der Ausbildung und der Tätigkeit eines Beamten.

Absolventen einer Hochschulausbildung erhalten dementsprechend mehr als jene, die nach der Schule sofort die Laufbahn als Beamter mit einer praktischen Ausbildung beginnen. In der Regel wird die Beamtenbesoldung 2012 den Gehältern des öffentlichen Dienstes angepasst.

Da Landesbeamte den Gesetzen der jeweiligen Landesregierung unterstehen, kann die Auszahlung unterschiedlich sein. So wird unter anderem im Land Baden Württemberg die Sonderzahlung nicht in einem Betrag ausgezahlt, sondern in die monatlichen Bezüge integriert. Daneben weigern sich einige Verantwortliche der Länder, dass sie die Beamtenbesoldung 2012 an den Tarif des Öffentlichen Dienstes anpassen. Der Grund dafür mag zum Teil sein, dass der Haushalt nicht überall die Anhebung der Besoldung im gleichen Maße zulässt.

Sonderzahlungen und Beihilfen bei der Beamtenbesoldung 2012

Sonderzulagen
Sonderzulagen

Zu den Sonderzahlungen gehört nicht ausschließlich die Anerkennung besonderer Leistungen, welche unter dem Begriff Leistungszulage bekannt ist. Auch der Ehrensold, welcher im Zusammenhang mit dem Ehemaligen Bundespräsidenten Wulff für viel Aufregung sorgte, zählt zu den Extrazahlungen für sehr verdiente Beamte.

Ein Gesetz aus dem Jahre 1953 legt fest, dass alle Bundespräsidenten nach ihrer Amtszeit ein Ruhegehalt bekommen, welches als Ehrensold ausbezahlt wird. Neben der Beamtenbesoldung 2012 erhalten die staatlich Bediensteten eine Reihe weiterer Zahlungen, die als Beihilfen bekannt sind. Das sind zunächst Gelder, die bei Krankheit oder therapeutischen Maßnahmen an die Berechtigten überwiesen werden. Auch bei der Pflege von Angehörigen legt die Beamtenbesoldung 2012 fest, dass hier Beihilfen zur Unterstützung der Familien auszuzahlen sind.

Ferner zählen Ereignisse wie die Geburt oder der Tod eines Angehörigen dazu. Alle Leistungen werden nur auf Antrag der Bediensteten gewährt. Da hier die Bestimmungen und Gesetze der jeweiligen Bundesländer greifen, kann die Höhe unterschiedlich ausfallen. Soldaten, die in ein fernes Land abkommandiert werden, erhalten neben ihren Bezügen zusätzlich Zulagen, die die Gefährlichkeit ihres Einsatzes honorieren sollen. Beamte haben einen sicheren Job und müssen sich kaum um ihren Arbeitsplatz fürchten. Dennoch sollten Kritiker berücksichtigen, dass bei gleicher Ausbildung und Verantwortung in der freien Wirtschaft mehr verdient werden kann, als es die Beamtenbesoldung 2012 vorsieht. Wie sonst ist zu erklären, dass immer mehr Lehrer oder Polizisten es vorziehen, ihren Beamtenstatus aufzugeben und im privaten Bereich tätig zu werden?

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Artikelbild: © panthermedia.net Ingram Vitantonio Cicorella
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Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

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