Wenn man einen Kredit braucht

Auch wenn ich grundsätzlich etwas gegen Schulden habe, so sind manche Kredite auch eine gute Möglichkeit sich ein stückweit selbst zu verwirklichen.

Damit meine ich jetzt nicht den üblichen Konsumkredit, der für Handys, Fernsehgeräte und Möbel genutzt wird.

Vielmehr halte ich eine Darlehensaufnahme für verschiedene Ausbildungen, Fortbildungen und grundsätzlichen Maßnahmen zur eigenen Bildung für äußerst sinnvoll.

Stellen Sie sich einmal einen fertig studierten Arzt vor, der nun seine eigene Praxis eröffnen möchte. Am besten sogar einen Zahnarzt – dort sind die Einrichtungsgegenstände besonders teuer.

Wohl kaum einer wird in den Genuss kommen, die Praxis von dem Vater oder der Mutter übernehmen zu können oder bereits eine halbe Million Euro zur Verfügung zu haben. Denn das wird eine komplett eingerichtete Zahnarztpraxis so ungefähr kosten – 500 000 Euro! Wenn man jetzt keinen Kredit bekommen würde, wäre die gesamte Ausbildung schon fast sinnlos.

Wenn man sich auf eigene Rechnung weiter bilden möchte, können auch Fortbildungen zum Meister oder Techniker eine Menge Geld kosten.

Manche Arbeitgeber bieten einem hierbei übrigens auch die Übernahme der Kosten an, wenn man sich im Gegenzug dazu eine bestimmte Anzahl von Jahren für die Firma verpflichtet.

Halte ich persönlich für einen fairen Deal, doch manch einer möchte vielleicht nicht bei seinem jetzigen Unternehmen bleiben. Auch da bleibt nur die Möglichkeit, sich einen guten und günstigen Kredit zu beschaffen.

Also schlussendlich ist es im Prinzip ja auch egal, wofür man denn nun ein Darlehen benötigt. Fakt ist, dass man sich immer Geld leiht und dieses im Idealfall ja auch zurückzahlen muss. Immerhin sind wir Privatpersonen und werden für unsere Geschäfte und Verpflichtungen auch belangt – im Gegensatz zu manchen Ländern. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wichtig ist also, dass man sich zum einen die richtige Kreditart aussucht.

Zum anderen aber auch nur die wirklich benötigte Höhe in Anspruch nimmt.

Zusätzlich zu dem muss man dann natürlich auch noch auf die Kosten schauen.

Wie hoch ist der Effektivzins und kommen noch weitere Bearbeitungsgebühren dazu? Auch die Möglichkeit, dass man Sondertilgungen in Anspruch nehmen kann, ist in meinen Augen ein sehr wichtiger Punkt.

Also man wird wohl kaum und einen Kreditrechner vorbeikommen, um einen optimalen Vergleich zu erzielen. Immerhin kann uns die gewählte Verpflichtung, je nach Höhe vom Kredit, ein halbes Leben lang begleiten. Da sollte man sich schon ziemlich sicher sein, dass das gewählte Darlehen auch das richtige war und ist.

Für nur kleinere Übergangslösungen lohnt es sich übrigens, auch Mal mit seiner Hausbank zu sprechen.

Eventuell kann man einen Dispositionskredit vereinbaren oder einen vorhandenen aufstocken lassen.

Aber Achtung: Dispozinsen sind wohl die mit Abstand teuersten, die man sich ans Bein binden kann. Ist die Laufzeit länger als zwölf Wochen, sollte man sich immer Gedanken über einen vernünftigen Ratenkredit machen und auch diesen im Internet berechnen lassen.

Ich wünsche uns aber allen, dass wir bestmöglichst nie Verpflichtungen aufnehmen müssen. Sollten wir dies aber machen müssen, kann ich wie bei allem anderen im Leben nur zu einem intensiven Vergleich raten.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

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Über Simon (143 Artikel)
Mein Name ist Simon Schröder. Ich bin gelernter Versicherungsfachmann und blogge aus Leidenschaft. Möchten auch Sie Ihre Meinung auf Beamtenblog.net an andere weitergeben? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie.

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