Wohn-Riester im 2014 noch attraktiver

Der Wohn-Riester Der Wohn-Riester
Der Wohn-Riester

Der Wohn-Riester

Der sogenannte „Wohn-Riester“ gehört zu den beliebtesten Formen der Altersvorsorge, die von dem Staat gefördert werden. Seit Ende 2008 wurden in Deutschland 1,1 Millionen “Eigenheimrenten-Verträge” abgeschlossen. Im letzten Jahr waren es rund 185.000 Vorsorgesparer, die diesen Weg der Altersvorsorge gewählt haben.

In diesem Jahr wird der Wohn-Riester noch flexibler gestaltet

Vor sechs Jahren wurden die ersten Wohn-Riester-Verträge unterschrieben und die Zahl der abgeschlossenen Verträge stieg zum Jahresende auf über 1,1 Millionen. Der populäre Wohn-Riester bedeutet für die Bundesbürger, die sich für diese Sparoption entschieden haben, das mietfreie Wohnen im Alter. Sparer, die bereits ein der verschiedenen Produkte der Riester-Sparen in Anspruch genommen haben, dürfen das gesparte Kapital ganz für den Kauf oder Bau einer Immobilie verwenden. Diejenigen, die eine Baufinanzierung brauchen aber keinen Riester-Vertrag abgeschlossen haben, können aus verschiedenen Riester-Produkten das passende Angebot heraussuchen. Infrage könnten Riester-Bausparverträge oder Riester-Immobiliendarlehen kommen. Die Finanzierung muss so ablaufen, dass der Riester-Sparer seinen Kredit bis zum Erreichen des 68. Lebensjahres tilgen wird.

Zwei Erfolgssäulen der Wohn-Riester

Für den Erfolg der Wohn-Riester sind zwei Merkmale verantwortlich: [sws_highlight hlcolor=”fbfac7″] Zu einem sind es die günstigen Baugeldkonditionen, zu anderem das Geld vom Staat – jeder Riester-Sparer bekommt jährlich vom Staat 154 Euro als staatliche Grundzulage ausbezahlt. Obendrauf gibt es noch zusätzlich 300 Euro für jedes Kind, das nach 2007 geboren wurde. Für ältere Kinder bekommen die Sparer 185 Euro pro Kind. [/sws_highlight] Manche, die höhere Sparraten zahlen – bis zu 2.100 Euro/Jahr – dürfen diese Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung aufführen.

Wohn-Riester-Bausparen: So wird gespart

Beim Wohn-Riester wird in erster Linie ein zuvor vereinbarter Betrag angespart und verzinst. Erreicht der Vertrag die Zuteilungsreife, bekommt der Sparer von der Bausparkasse ein  Darlehen, das dann abbezahlt werden muss. Der Staat gewährt den Anlegern während der Anfangsphase und während der Tilgungsphase bestimmte Zuschüsse. Diese Zulagen ermöglichen den Sparern eine schnellere Abzahlung des Darlehens, als es der Fall bei nicht geförderten Krediten ist. Das kann sogar eine Ersparnis von mehreren Tausend Euro Kreditzinsen bedeuten.

Das wird anders 2014

Seit diesem Jahr gibt es einige Änderung beim Wohn-Riester. Diese Änderungen kommen in folgenden Bereichen vor:

  1.  Kapitalentnahmen: Die Sparer können ab diesem Jahr schon in der Ansparphase Geld auszahlen. Ab 3.000 Euro ist somit jeder Betrag möglich, im Vertrag müssen lediglich 3.000 Euro als Kapitalgrundstock bleiben.
  2. Umbauarbeiten: Riester-Kunden dürfen ab sofort ihr Guthaben nutzen, um beispielsweise ihr Eigenheim alters- oder behindertengerecht umzubauen. Zumindest die Hälfte des Kapitals muss dann in die Umbauarbeiten investiert werden, die das barrierefreie Wohnen nach DIN 18040-2 ermöglicht.
  3. Umzüge: Wohn-Riester-Sparer, die umziehen, dürfen die Riester-Förderung „mitnehmen“. Das bedeutet im Klartext: Man darf bei einem Umzug einen bestimmten Betrag, der in der Höhe des „Wohnförderkontos“ liegt, in die neue Immobilie investieren.

Was ist eigentlich Wohn-Riester?

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Artikelbild: ©panthermedia.net Marc Dietrich

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